Unter Flutlicht gegen Lübeck

VfB trifft auf Phönix
Artikel vom 25. März 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Mit dem 1. FC Phönix Lübeck trifft der VfB Oldenburg am Freitag, 27. März, um 18:30 Uhr auf den aktuellen Tabellensiebten. Zehn von bislang 24 ausgetragenen Spielen haben die „Adler“ bislang gewonnen, sieben Mal wurden die Punkte geteilt, sieben weitere Spiele hat Lübeck verloren.
Zweierlei fällt dabei aktuell auf. Phönix schießt auswärts mehr Tore (18 Treffer) als im Stadion Buniamshof (16) und die Mannschaft von Trainer Christiano Adigo hat jahresübergreifend seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen. Zuletzt unterlagen die Lübecker dem SV Meppen mit 0:4. Von der aktuellen Bilanz macht VfB-Trainer Dario Fossi seine Einschätzung des Gegners aber nicht abhängig. „Phönix ist spielerisch stark und steht zurecht im oberen Tabellendrittel“, sagt der VfB-Trainer.
Während die Gäste defensiv zu den besseren Abwehrreihen der Liga zählen und in 24 Spielen bislang erst 28 Gegentore kassiert haben, klemmt es im Angriff immer mal wieder. Um der Offensive mehr Wucht zu verleihen, verpflichteten die Verantwortlichen im Winter mit Michael Seaton einen erfahrenen Stürmer.
Der 29-Jährige, dessen Vita 14 Länderspiele für Jamaika aufweist, wechselte vom FC Obermais aus der italienischen Serie D nach Lübeck. Weil anfangs noch keine Spielberechtigung vorlag, kam Seaton gegen die Emsländer zu seinem ersten Einsatz im Adler-Trikot. Die Regionalliga-Nord indes kennt der 29-Jährige bereits, denn mit dem BSV Rehden spielte er in der Saison 2021/22 unter anderem auch im Marschwegstadion.
Seaton ist nicht der einzige erfahrene Spieler, auf den Christiano Adigo zurückgreifen kann, der aber auch den einen oder anderen jüngeren Kicker regelmäßig nominiert. Im Tor baut der Trainer auf Tim Kips, einen 25-jährigen Luxemburger, der seit Sommer zwischen den Pfosten der Adler steht. Vor ihm verteidigt zumeist eine Viererkette, in der Joshua Krüger rechts und Stylianos Kokovas links gesetzt sind. Der griechische Außenverteidiger ist mit sieben Treffern übrigens zweitbester Torschütze seiner Mannschaft.
In der Innenverteidigung agierte neben dem drittliga-erfahrenen Abwehrchef Jannes Vollert zuletzt Avid Krogmann, der im Winter von Werder Bremen II in die Marzipanstadt gewechselt ist. Sollte Adigo defensiv auf eine Fünferkette setzten, wäre der 1,95 große Karim Hüneberg sicherlich erste Wahl.
Im defensiven Mittelfeld verkörpert allen voran Mannschaftskapitän Fabio Maiolo, der fast 200 Regionalligaspiele absolviert hat, viel Erfahrung. Er bildet meist mit Michel Dammeier die Doppelsechs.
Mit acht Treffern ist der wuchtige Arthur Medard Inaka Kuki, stattliche 1,98 Meter groß, aktuell bester Torschütze seiner Mannschaft. Bevorzugt über die Außenbahnen greifen Aton Ihde und der fünffache Torschütze Benjamin Luis an.
Das Hinspiel konnte der VfB übrigens mit 2:1 für sich entscheiden. Die Führung der Adler durch Benajmin Luis konterte Willen Hoffrogge noch vor der Pause und nach einer guten Stunde sorgte Julian Boccaccio vom Punkt für den Sieg seiner Mannschaft. „Es war damals ein schwieriges Spiel für uns, auch weil wir kurz zuvor das Pokalspiel gegen Meppen absolviert hatten“, blickt Fossi zurück.
Personell sieht es für den VfB übrigens so schlecht nicht aus. Neben dem noch verletzten Patrick Möschl wird nach aktuellem Stand nur Aurel Loubongo nach seinem Platzverweis in Hannover sicher fehlen.
Kurz und knapp:
- Angepfiffen wird am Freitag um 18:30 Uhr. Die Stadiontore öffnen 90 Minuten vor Spielbeginn.
- Im Vorverkauf dürfte der VfB bis zum Spieltag die 2.000-er Marke geknackt haben.
- Schiedsrichter der Begegnung ist Florian Pötter, ihm assistieren Dominik Kopmann und Björn Lassen. Bereits in der Saison 2023/24 leitete Pötter das Spiel zwischen dem VfB und Phönix. Es endete 1:1.
- Wetterprognose: Der frühe Abend soll niederschlagsfrei bleiben. Es wird bis zu 9 Grad warm.
