Am Sonntag in Hannover

VfB startet bei spielstarkem Aufsteiger
Artikel vom 6. März 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Dreimal schon war die Vorfreude auf den Start in die zweite Saisonhälfte groß, dreimal kam die Absage. An diesem Sonntag allerdings macht das Wetter dem VfB Oldenburg keinen Strich durch die Rechnung. Um 13:30 Uhr beginnt für die Blauen bei Aufsteiger HSC Hannover die heiße Saisonphase.
Noch 13 Spiele warten in der Regionalliga auf die Mannschaft von Trainer Dario Fossi, deren Fokus vorerst allerdings nur dem HSC gilt. Zurecht, wie der Trainer betont, denn: „Der HSC gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Liga“, sagt er. Als Tabellendreizehnter mit 24 Punkten ist der Aufsteiger auf dem Weg zum Klassenerhalt und durchaus gut in die zweite Saisonhälfte gestartet. Am vergangenen Wochenende kamen die Hannoveraner bei Werder Bremen II zu einem 0:0.
Zwar ist der HSC jahresübergreifend jetzt seit fünf Spielen sieglos, hat aber in jedem der letzten drei Spiele gepunktet und wird sich auch gegen den VfB etwas ausrechnen. Zwar war das Hinspiel eine klare Sache für die Blauen, die vor 3.475 Zuschauerinnen und Zuschauern letztlich mit 6:1 gewannen, doch seinerzeit konnten die Gäste lange gut mithalten.
„Wir sollten im Verbund gut gegen den Ball arbeiten“, sagt Dario Fossi, der darüber hinaus von seiner Mannschaft erwartet, „dass wir offensiv die Räume, die uns der HSC bietet, erkennen und bespielen.“ Während der VfB dabei auf Ngufor Anubodem verzichten muss, der noch einmal aufgrund einer roten Karte gesperrt ist, fehlt den Gastgebern mit Tayer Tasdelen ebenfalls ein Leistungsträger. Der Mittelfeldspieler hatte in Bremen die fünfte gelbe Karte erhalten und ist gesperrt.
Ausfallen werden auf Seiten des VfB außerdem die verletzten Patrick Möschl und Nico Mai.
Trainer Vural Tasdelen, der den HSC seit Januar 2022 trainiert, stellt seine Mannschaft bevorzugt im 4-3-1-2-System auf. Vor Torhüter Bastian Fielsch verteidigen mehrheitlich Paul und Johann Wegner außen sowie Ammon Moses und Fabian Weigel zentral. Die Dreierreihe im Mittelfeld könnten Lasse von Boetticher, Marcel Langer und Leander Baar bilden. Für den offensiven Part könnte Yannik Pohlmann infrage kommen. Im Angriff baut der Trainer auf Finn Kiszka, mit neun Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft, sowie meist Luc Fender.
Der VfB hofft natürlich auf lautstarke Unterstützung und wünscht allen ans, die unsere Mannschaft in die Landeshauptstadt begleiten, eine gute Anreise.
Einige Fakten:
Der HSC öffnet am Stadion an der Constantinstraße eine Tageskasse. VfB-Fans werden allerdings gebeten, den Vorverkauf zu nutzen. Tickets (Stehplatz 12 Euro, ermäßigt 9 Euro) gibt es hier: https://www.shop-hsc.de/produkt/gaeste-hsc-hannover-vs-vfb-oldenburg/
Der Gästebereich steht am 12:30 Uhr zur Verfügung. Einen Parkplatz gibt es in Stadionnähe nicht, Parkplätze müssen gesucht werden.
Angepfiffen wird das Spiel um 13:30 Uhr von Schiedsrichter Leon Röpke und seinen Assistenten Maximilian Ernst und Florian Hiller. Der Unparteiische hat in dieser Saison noch kein Spiel mit Beteiligung des VfB geleitet.
Die Wetterprognose sagt Temperaturen bis zu 15 Grad voraus. Es soll bewölkt sein, aber trocken bleiben.
Alle weiteren Infos für VfB-Fans gibt es hier: www.vfb-oldenburg.de/auswaertsinformationen
