VfB unterliegt Flensburg mit 1:2

Schiedsrichter: Alexander RosenhagenLinienrichter: Benjamin Buth, Patrick Herbach
Zuschauer: 2.410
Oldenburger lassen zu viele Chancen aus
Spielbericht vom 3. Mai 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg hat das vorletzte Heimspiel der Saison verloren. Vor 2.410 Zuschauerinnen und Zuschauern unterlagen die Blauen dem SC Weiche Flensburg 08 mit 1:2. Während die Gastgeber durch Mats Facklam lediglich vom Punkt trafen, aber eine Vielzahl an Chancen ausließen, zeigten sich die Flensburger überaus effektiv.
Die Oldenburger waren mit großen Personalsorgen ins Spiel gegangen. Mit Patrick Möschl, Linus Schäfer, Moses Otuali, Nick Otto, Louis Hajdinaj und Ngufor Anubodem fehlten sechs Spieler verletzt, zudem mussten mit Vjekoslav Taritas (Gelbsperre) und Julian Boccaccio (Rotsperre) noch zwei weitere Akteure zuschauen. Auf der Bank nahmen mit Nelio Hemberger, Abdul-Hussein Trad und Abdulai Barrie gleich drei Spieler aus dem Kader der U19 platz.
Trotz der denkbar schlechten Voraussetzungen begannen die Oldenburger offensiv und hätten früh in Führung gehen können. Der starke Rafael Brand, von Drilon Demaj in Szene gesetzt, suchte Mats Facklam, doch ein Flensburger Abwehrspieler konnte zur Ecke klären (5. Spielminute).
Eine knappe Viertelstunde später zahlte sich die deutliche Oldenburger Überlegenheit dann aus. Aurel Loubongo dribbelte ins Zentrum, suchte und fand Drilon Demaj, der nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Alexander Rosenhagen zeigte auf den Punkt. Mats Facklam nutzte den Strafstoß und brachte den VfB mit seinem 22. Saisontreffer in Führung (19.).
In der Folge rückte Nils Bock immer häufiger in den Fokus. Binnen zwei Minuten verhinderte der Torhüter der Gäste gegen Willem Hoffrogge (29.) und Nico Mai (30.) einen höheren Rückstand. Während die Oldenburger so die frühe Vorentscheidung verpassten, reichte den sehr defensiven Gästen die erste offensive Chance zum Ausgleich. Mit einem langen Ball wurde die aufgerückte Oldenburger Deckung düpiert, Ibrahim Bashiru Ali war durch und ließ VfB-Torhüter Jhonny Peitzmeier keine Chance (37.).
Am Spielverlauf sollte sich auch nach dem Wechsel nichts ändern. Der VfB machte Druck, hatte deutlich mehr Ballbesitz und kam zu weiteren Chancen. Bereits in der 47. Minute hätte es 2:1 heißen müssen, doch einen Kopfball von Drilon Demaj kratzte Bjarne Schleemann von der Linie.
Mats Facklam hatte zwei weitere Möglichkeiten (50. und 58.), ein Schuss von Willem Hoffrogge wurde zur Ecke abgefälscht (65.), ehe die Gäste erneut zuschlugen. Wieder reichte ein langer Ball in die Spitze und eine Flanke später nickte Marshall Murray Ngassa Faleu den Ball zum 1:2 ins Tor (71.).
Ein Schock für den VfB, der alles versuchte, um das Spiel zu drehen. Doch weder Drilon Demaj (74.), noch Leon Deichmann (81.) trafen zum unbedingt verdienten Ausgleich.













