VfB lässt St. Pauli II keine Chance

Sonntag, 19. April 2026 · 15:00 UhrRegionalliga Nord, 30. Spieltag

Schiedsrichter: Maximilian Nie-HoegenLinienrichter: Jan Krummen, Miguel Karrasch

Zuschauer: 3.298

90

Oldenburger gewinnen hochverdient mit 4:1

Spielbericht vom 20. April 2026

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    Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg blickt auf eine perfekte Woche zurück. Auf den 4:0-Sieg bei Altona 93 ließen die Oldenburger am Sonntag ein 4:1 gegen den FC St. Pauli II folgen. Vor 3.298 Zuschauerinnen und Zuschauern ließen die Blauen dem Gegner keine Chance und haben ihre Siegesserie in der Regionalliga auf vier Erfolge ausgebaut. Schon am Mittwoch geht es beim FSV Schöningen für den VfB weiter.

    Im Vergleich zum Sieg in Altona hat Trainer Dario Fossi einen Wechsel vorgenommen. An Stelle von Drilon Demaj rückte der zuletzt gesperrt Rafael Brand in die Startformation, die wiederum dort anknüpfte, wo sie am Mittwoch aufgehört hatte. Bereits nach zwei Minuten wurde es für die Nachwuchsprofis eng. Leon Deichmann hatte den Ball mit ganz viel Gefühl Richtung Tor gelupft, aber die Latte getroffen.

    Im Oldenburger Regen dominierte der VfB den Gegner klar und erspielte sich einige Möglichkeiten. Julian Boccaccio fehlten bei einem Freistoß nur Zentimeter zum 1:0 (13. Spielminute), Willem Hoffrogge zielte nach toller Vorarbeit über Julian Boccaccio und Aurel Loubongo über das Tor (23.) und einen Schuss von Rafael Brand konnte Torhüter Simon Spari zur Ecke lenken (29.).

    In der Schlussphase der ersten Halbzeit zeigte sich die Oldenburger Dominanz dann auch auf der Anzeigetafel. Nach einem Freistoß von Julian Boccaccio war Marc Schröder zur Stelle und traf zum 1:0 (38.) und nur drei Minuten später legten die Blauen nach. Rafael Brand dribbelte mit Tempo in den Strafraum, degradierte seine Gegenspieler zu Slalomstangen und am Ende hatte Aurel Loubongo keine Mühe, den Ball zum 2:0 über die Linie zu drücken.

    In der Pause musste der Trainer einen Wechsel vornehmen. Aufgrund von Problemen in der Wade blieb Leon Deichmann draußen, Ermal Pepshi kam neu ins Spiel und durfte schnell mit den Mitspielern jubeln. Julian Boccaccio hatte aus dem Gewühl heraus zum 3:0 vollendet (55.).

    Der VfB drückte auch in der Folge weiter, die Gäste hingegen kamen zu keiner einzige Offensivaktion. Allein einen Vorwurf könnten sich die Blauen rückblickend machen, denn aus ihrer totalen Dominanz machten sie letztlich zu wenig Tore. Mal fehlten ein paar Zentimeter, mal Stand die Latte im Weg und darüber hinaus konnte sich auch Torhüter Simon Spari mehrfach auszeichnen. Mehr noch, denn mit der einzigen Offensivaktion stellte der eingewechselte Max Herrmann auf 1:3 (80.).

    Auch das blieb ohne Folgen, denn der VfB schaltete direkt wieder in den Vorwärtsgang und ließ die Fans nochmals jubeln. Drilon Demaj, nach 66 Minuten für Rafael Brand ins Spiel gekommen, hatte aus gut zwanzig Metern abgezogen. Mats Facklam fälschte den Ball dann unhaltbar ab und bekam von Schiedsrichter Maximilian Nie-Hoegen sein 20. Saisontor zugesprochen. Es war in der 85. Minute der Schlusspunkt hinter einem starken Auftritt der Oldenburger.