VfB gewinnt souverän in Altona

Schiedsrichter: Paul Jasper AlbrechtLinienrichter: Jan Mika Kröhnert, Jannik Romahn
Zuschauer: 1.768
Vincent Hagen macht bei 4:0 den Deckel drauf
Spielbericht vom 16. April 2026
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Altona/fs. Der VfB Oldenburg hat sich im ersten Teil der „Hamburger Woche“ schadlos gehalten. Bei Altona 93 hieß es nach 94 Minuten 4:0 für die Blauen, die sich jetzt auf den nächsten Hamburger Gegner fokussieren können. Am Sonntag, um 15 Uhr, trifft der VfB auf den FC St. Pauli II und will natürlich den nächsten Dreier.
Im Vergleich zum 3:1-Sieg bei der SV Drochtersen/Assel musste VfB-Trainer Dario Fossi mehrfach umstellen. Für den gesperrten Rafael Brand durfte Aurel Loubongo beginnen. Vjekoslav Taritas hatte sich im Abschlusstraining verletzt und ein Test vor dem Anpfiff ergab, dass er nicht würde mitkicken können. Als Folge dessen kehrte Leon Deichmann in die Innenverteidigung zurück. Nick Otto rutschte ins defensive Mittelfeld und Willem Hoffrogge wiederum nahm eine offensivere Rolle ein.
Auswirkungen auf das Spiel der Oldenburger hatte das allerdings kaum. Der VfB war vor 1.768 Zuschauerinnen und Zuschauern, darunter auch zahlreiche Fans aus der Huntestadt, von Beginn an die dominierende Mannschaft. Auf dem sehr kleinen Platz hätte Torhüter Jhonny Peitzmeier beinahe schon nach vier Minuten einen Assist eingeheimst. Sein passgenaues Zuspiel fand in Ngufor Anubodem einen dankbaren Abnehmer, doch dessen Schuss verfehlte das Tor knapp.
Fünf Minuten später war der Ball dann drin, im Tor des AFC. Nach einer feinen Kombination über Anubodem und Hoffrogge kam letztlich Mats Facklam zum Abschluss und erzielte seinen 19. Saisontreffer dieser Regionalliga-Saison. In der Folge schnürten die Blauen den Gegner in dessen Hälfte ein, kamen zu etlichen Abschlüssen, allein ein zweiter Treffer wollte nicht gelingen. Immer wieder stand ein AFC-Akteur im Weg, brachte Torhüter Nikolas Wulf noch die Hand an den Ball oder die zielten knapp vorbei.
So auch in der 35. Minute. Julian Boccaccio hatte den Ball in den Lauf von Aurel Loubongo gespielt, der mit gemessenen 33,6 Stundenkilometern an seinem Gegenspieler vorbeirauschte, mit seinem Schuss aber das Tor der Gastgeber um Zentimeter verfehlte.
Am Spielverlauf sollte sich auch nach dem Wechsel nichts ändern. Der VfB dominierte deutlich und das wurde dann auch im Ergebnis deutlich. Die erste VfB-Chance durch Julian Boccaccio konnte Nikolas Wulf noch entschärfen (48. Spielminute). Gegen den Schuss von Willem Hoffrogge war er dann aber machtlos (49.).
Der Oldenburger Mittelfeldspieler war auch drei Minuten später zur Stelle, zielte aus gut 20 Metern aber etwas zu hoch.
Drei neue Spieler sollten auf Seiten der Gastgeber dann für frische Impulse sorgen, doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Auch Dario Fossi nahm einen ersten Tausch vor, brachte Moses Otuali für Mats Facklam (66.) und kaum auf dem Rasen, durfte „Mo“ schon mit seinem Mitspielern jubeln. Julian Boccaccio hatte den Ball auf Aurel Loubongo durchgesteckt, der für seine Gegenspieler wieder zu schnell war und im Strafraum zu Boden geschickt wurde. Schiedsrichter Paul Jasper Albrecht zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt und Drilon Demaj traf sicher zum 0:3 (67.).
Das Spiel war längst entschieden, allein das Resultat noch offen. Der VfB drängte weiter, kam zu Möglichkeiten und wie zuvor wehrte sich der AFC nach Kräften. Ein Kopfball von Marc Schröder etwa wurde auf der Linie geklärt (74.).
Doch in der 77. Minute waren auch die wacker kämpfenden Altonaer machtlos. Nach einer Flanke von Anouar Adam und einem Ableger von Moses Otuali kam Vincent Hagen zum Abschluss und erzielte sehenswert das 0:4 (77.). Es war der erste Saisontreffer des jungen Oldenburgers, der von seinen Mitspielern ausgiebig gefeiert wurde.
Am Ende blieb es beim deutlichen und verdienten Oldenburger Erfolg, mit dem sich der VfB auf den dritten Tabellenplatz verbessert hat.


















































