Aus im Halbfinale

VfB unterliegt Drochtersen 1:3
Spielbericht vom 5. April 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg hat das Finale im Krombacher Landespokal verpasst. Vor 4.102 Zuschauerinnen und Zuschauern unterlagen die Blauen der SV Drochtersen/Assel mit 1:3.
Auf der einen Seite klatscht der Ball an den Pfosten, auf der anderen Seite wird ein Schuss unhaltbar abgefälscht. Es waren Szene wie diese, die in einem intensiven Pokalspiel den Unterschied ausgemacht haben. Während die Oldenburger beste Möglichkeiten ausließen und teils auch Pech am Schluffen hatten, nutzten die Gäste ihre erste Chance zur glücklichen Führung. Weil der VfB sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch einen Ballverlust leistete, schlugen die Gäste erneut zu und hatten damit schon vor der Pause den Grundstein für den Einzug ins Finale gesetzt.
Die VfB-Fans hatten zuvor alles getan, um für einen stimmungsvollen Rahmen zu sorgen. Bereits am Vormittag hatten sich hunderte Anhängerinnen und Anhänger in der Innenstadt versammelt und vor allem in der Wallstraße für Fußballatmosphäre gesorgt. Anschließend zogen gut 600 Fans stimmungsvoll zum Stadion und auch hier schien der Funke direkt überzuspringen.
Bereits nach zwei Minuten setzte sich Linus Schäfer sich auf der rechten Seite durch, legte den Ball umsichtig zurück auf Mats Facklam, doch dessen Schuss konnte Patrick Siefkes mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Es sollte nicht die letzte Glanztat des Torhüters gewesen sein. Knappe zehn Minuten später war der Routinier erneut zur Stelle, nachdem der gute Rafael Brand abgezogen hatte.
Kurz darauf kochten die Emotionen auf dem Rasen erstmals hoch. Nach einer Flanke von Drilon Demaj monierten die Oldenburger ein Handspiel im Strafraum, doch ein Pfiff blieb aus.
Die Oldenburger schienen das Spiel gegen den überraschend hoch anlaufenden Gegner immer besser in den Griff zu bekommen, allein der herbeigesehnte Führungstreffer wollte nicht fallen. Ein Kopfball von Mats Facklam klatsche an den Pfosten (20. Spielminute). Mit der nächsten Szene wurde der Oldenburger Frust dann noch größer. Linus Schäfer, zuvor gefoult, musste mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden. Aurel Loubongo kam ins Spiel und sollte fortan über die linke Seite Druck machen.
Die Gäste ihrerseits wurden nach 26 Minuten erstmals offensiv auffällig und das effektiv. Haris Hyseni hatte auf Jannes Wulff abgelegt, dessen Schuss für Jhonny Peitzmeiner unhaltbar abgefälscht wurde, 0:1. Es war ein Wirkungstreffer. Die Gäste kamen besser ins Spiel und kurz vor der Pause schlugen sie nochmal zu. Der eingewechselte Matti Cebulla traf zum 0:2 (45.).
VfB-Trainer Dario Fossi reagierte auf den Rückstand mit zwei Wechseln. Moses Otuali und Vjekoslav Taritas kamen für Julian Boccaccio und Drilon Demaj ins Spiel. Angetrieben von den Fans wollten die Blauen den Anschlusstreffer erzielen, doch während Moses Otuali mit einem Schuss Pech hatte (60.), schlugen die Gäste nur eine Minute später wieder zu. Dennis Rosin traf in bester Abstaubermanier zum 0:3.
Der VfB wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und hatte in Person von Mats Facklam die Chance zum Anschlusstreffer. Der Angreifer war im Strafraum gefoult worden, schnappte sich den Ball zum Elfmeter und scheiterte an Siefkes (71.).
Die Blauen drängten zwar weiter und kamen durch Vjekoslav Taritas auch zum 1:3 (88.), doch mehr war an diesem Abend nicht mehr drin.























