„Nächste Generation“ in Torlaune

VfB-Traditionself trotzt Hitze und SVA

Artikel vom 22. Juni 2026

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    Achternmeer/fs. Fußball bei subtropischen Temperaturen verlangt nicht nur den Aktiven alles ab, auch die Zuschauerinnen und Zuschauern haben manchen Schweißtropfen vergossen. Der muntere Kick, den die Traditionsmannschaft des VfB Oldenburg sich mit dem SV Achternmeer geliefert hat, war es allerdings wert. Am Ende stand ein 8:0-Erfolg des VfB, bei dem vor allem die „nächste Generation“ einen spielfreudigen Eindruck hinterlassen hat.

    „Jetzt habe ich erstmal wieder Ruhe“, erklärte Stefan Frye nach dem Schlusspfiff mit einem breiten Grinsen. Der Abwehrrecke des VfB kickt auch mit Mitte 40 noch in der Kreisliga und ist im Punktspielbetrieb für den SV Achternmeer am Ball. An diesem Abend allerdings schlüpfte „Steffi“ in sein Lieblingstrikot, das des VfB, und zeigte sich vor dem Anpfiff ein wenig nervös. Auf der Mannschaftsfahrt mit dem SVA habe er täglich zu hören bekommen, dass er sich mit dem VfB auf eine Niederlage einzustellen habe. Tatsächlich war die Elf des ehemaligen VfB-Trainers Marco Elia davon an diesem Abend ganz weit entfernt. „Beim nächsten Spiel dürft ihr gerne etwas älter sein“, gab Elia nach dem Schlusspfiff dann auch zu Protokoll.

    Tatsächlich freuten sich die zahlreichen VfB-Fans in Achternmeer über ein Wiedersehen mit einigen Aufstiegshelfen, die ihre Premiere in der Traditionsmannschaft feierten. „Wir haben einen großen Kader, müssen aber auch an die Zukunft denken und jetzt nach und nach die nächste Generation heranführen“, sagt VfB-Teamchef Michael Richter, der neben Nick Köster auch Dennis Engel, Kai Kaissis und Gazi Siala für ihren ersten Einsatz in der Traditionsmannschaft begeistern konnte. Weitere werden folgen, das ist jetzt schon sicher, denn aus VfB-Sicht war es ein rundum gelungener Abend, mit Spielern auch mehr als sechs verschiedenen VfB-Generationen.

    Dass es für die hochmotivierten Gastgeber wenig zu gewinnen geben würde, war bereit nach einer guten Viertelstunde klar. Max Wegner hatte innerhalb von sieben Minuten dreimal getroffen (7., 12. und 15. Spielminute), zudem ließen die Blauen noch weitere Möglichkeiten aus. Ferdi Diedrich, von Marcel Gottschling perfekt in Szene gesetzt, zielte Zentimeter am Tor vorbei und konnte es selbst kaum fassen.

    Das Spiel indes kannte nur eine Richtung, die auf das SVA-Tor. Deniz Siga (32., Elfmeter), Nick Köste (43.) und Dario Fossi, mit einem Kopfballtreffer (45.) setzten die Oldenburger Torreigen fort.

    Am Spielverlauf änderte sich auch in der Folge nichts. Der VfB machte Druck, war jetzt im Abschluss aber unkonzentriert und so dauerte es bis zur 67. Minute, ehe Florian Stütz seine herausragende Schusstechnik mit dem 0:7 demonstrierte. Drei Minuten später war „Stützer“ erneut zur Stelle und erhöhte auf 0:8. Mehr Tore wollten an diesem schweißtreibenden Abend nicht fallen, den Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff bei Bratwurst und vielen kühlen Getränken entspannt ausklingen ließen.