Abstiegskampf im Fokus

Meppen vor Titelgewinn – Kampf um Platz zwei
Artikel vom 29. April 2026
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Oldenburg/fs. Der 32. Spieltag steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Die vier Letztplatzierten treffen in direkten Duellen aufeinander. Die beste Ausgangslage hat sicherlich Eintracht Norderstedt, das vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat. Derweil will man im Emsland feiern. Der SV Meppen steht vor dem Heimspiel gegen den Bremer SV praktisch als Aufsteiger fest.
VfB Lübeck – SV Drochtersen/Assel, Donnerstag, 19:30 Uhr: Die Gastgeber haben nach dem Sieg im Derby über Phönix keinen Zähler mehr geholt und wollen im Duell mit dem Tabellenzweiten endlich wieder punkten. Drochtersen, im Hinspiel gegen personell dezimierte Lübecker klarer 7:2-Sieger, will hingegen den Vorsprung auf die Verfolger mindestens konstant halten.
Hannover 96 II – SV Werder Bremen II, Samstag, 13 Uhr: Im Duell der Jungprofis sind die Gastgeber favorisiert. Während Bremen zuletzt schwankende Leistungen abgeliefert hat, feierte Hannover in den letzten fünf Spielen vier Siege. Ohnehin sind die Hannoveraner ein Angstgegner für Werder geworden. Die letzten drei Spiele haben die Niedersachsen gewonnen, im Hinspiel mit 3:1.
FSV Schöningen – HSC Hannover, Samstag, 14 Uhr: Die Gastgeber können die Saison austrudeln lassen, haben den Klassenerhalt bereits sicher und zuletzt an Form eingebüßt. Hannover hingegen steckt im Abstiegskampf, konnte aber mit einem Punkt in Drochtersen und einem Sieg über den VfB Lübeck überraschen. Ein weiterer Erfolg würde die Teilnahme an der nächsten Regionalligasaison nach sich ziehen. Klingt aber leichter als es vielleicht ist, denn im Hinspiel siegte der FSV mit 3:1.
SV Meppen – Bremer SV, Samstag, 14 Uhr: Die Emsländer haben den Titel praktisch in der Tasche. Neun Punkte Vorsprung und ein deutlich besseres Torverhältnis sind für die Verfolger realistisch nicht mehr aufzuholen. Gegen den starken Bremer SV will man in Meppen das Meisterstück machen. Das Stadion ist ausverkauft, der Rahmen also perfekt. Das Hinspiel gewann der Tabellenerste 1:0 und alles andere als ein weiterer Sieg wäre wohl eine Sensation.
Altona 93 – FC St. Pauli II, Samstag, 15:30 Uhr: In diesem Stadtderby geht es darum, wer sich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen darf. Beide Mannschaften haben 22 Punkte auf dem Konto, die Gäste ein etwas besseres Torverhältnis. Die Form spricht für den AFC, der gegen Lohne beim 3:2 bereits gezeigt hat, dass er mit Druck umgehen kann. St. Pauli kommt mit zwei Niederlagen im Gepäck und dem Wissen, schon das Hinspiel mit 2:4 verloren zu haben.
SSV Jeddeloh II – BSV Kickers Emden, Samstag, 16 Uhr: Jeddeloh verspielte beim 1. FC Phönix einen allemal möglichen Punktgewinn, bleibt aber im Rennen um Platz zwei und will das mit einem Sieg über die Kickers nachhaltig bestätigen. Die Ostfriesen haben sich im Derby gegen den VfB Oldenburg sehr motiviert, müssen aber auf den gesperrten Marvin-Reiner-Wilhelm Eilerst verzichten. Beim SSV kann man sich aktuell zu 100 Prozent auf Max Wegner verlassen, der nach seiner Ankündigung, die Karriere zu beenden, praktisch in jedem Spiel trifft. Schon im Hinspiel siegte der SSV mit 3:1 und Trainer Björn Lindemann hätte sicher nichts einzuwenden, das gegen seinen neuen Verein zu wiederholen.
VfB Oldenburg – SC Weiche Flensburg 08, Samstag, 18 Uhr: Den VfB plagen vor dem Spiel große personelle Sorgen. Mit Nick Otto, ohnehin gesperrt, fällt ein weiterer Spieler bis zum Saisonende verletzt aus. Julian Boccaccio ist ebenfalls gesperrt (Rot), gleiches gilt für Vjekoslav Taritas nach seiner 5. Gelben Karte. Dennoch wollen die Blauen gegen Flensburg alles raushauen, um den 3:2-Sieg aus dem Hinspiel zu wiederholen. Zudem bleibt Platz zwei das Ziel des VfB für diese Saison.
Hamburger SV II – 1. FC Phönix Lübeck, Sonntag, 14 Uhr: Die Hamburger sind zuletzt ein wenig aus dem Tritt geraten, haben zweimal nacheinander verloren. Phönix hingegen punktete mit einem starken Schlussspurt gegen Jeddeloh dreifach und will im Kampf um den fünften Tabellenplatz die nächsten Zähler einsammeln. Im Hinspiel gelang das mit einem 1:0-Erfolg.
FC Eintracht Norderstedt – TuS BW Lohne, Sonntag, 14 Uhr: Ein Sieg wäre für Norderstedt der Befreiungsschlag im Abstiegskampf, die Gäste ihrerseits brauchen drei Punkte, um überhaupt noch vom Klassenerhalt träumen zu dürfen. Mit einem Sieg könnten die Süd-Oldenburger, die zuletzt vier Spiele in Serie verloren haben, zumindest bis auf einen Zähler an die Eintracht herankommen. Die Fans wiederum dürfen auf viele Tore hoffen, denn die letzten zwei Duelle endeten jeweils mit 3:3.
