VfB muss zu den Kickers

„Kellerkinder“ unter Druck
Artikel vom 23. April 2026
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Oldenburg/fs. Mit fünf Siegen in Folge und entsprechend großem Selbstvertrauen geht der VfB Oldenburg in den 31. Spieltag dieser Saison, der ein knackiges Derby bereithält. Die Blauen spielen am Sonntag, um 16 Uhr bei Kickers Emden. Tabellenführer SV Meppen muss zum Blau Weiß Lohne, das im Tabellenkeller ebenso unter Druck steht, wie Altona, Norderstedt, St. Pauli II oder der HSC Hannover, der im Nachholspiel gegen Drochtersen mit einem 2:2 überraschen konnte.
SC Weiche Flensburg 08 – FSV Schöningen, Samstag, 13:30 Uhr: Die Flensburger warten seit fünf Spielen auf einen Sieg. Zudem gab Angreifer René Guder bekannt, dass er im Sommer zu Holstein Kiel II wechseln wird. Die Gäste waren beim 0:3 gegen den VfB Oldenburg chancenlos, fahren aber zuversichtlich in den Norden, denn das Hinspiel haben sie 3:2 gewonnen.
1.FC Phönix Lübeck – SSV Jeddeloh II, Samstag, 14 Uhr: Die Adler haben die Niederlage im Stadtderby gegen den VfB Lübeck gut weggesteckt und beim 3:0 gegen den FC St. Pauli II viel Selbstvertrauen getankt. Davon haben die Ammerländer zurzeit mehr als genug. Der SSV beeindruckt mit acht Siegen in Serie und will natürlich auch bei Phönix dreifach punkten. Allen voran Routinier Max Wegner ist in Topform, seit er sein Karriereende verkündet hat. Mit 13 Treffern ist er bester Torschütze seiner Mannschaft. Die Statistik macht die Gastgeber zum Favoriten, denn bislang haben sie noch kein Spiel gegen Jeddeloh verloren. Im Hinspiel hieß es 1:1.
FC St. Pauli II – Hannover 96 II, Samstag, 14 Uhr: Die Favoritenrolle ist eindeutig. Hannover präsentiert sich aktuell in Topform und hat drei von vier Auswärtsspielen in diesem Jahr gewonnen. Der Druck ist für die Gastgeber ungleich höher. St. Pauli muss im Abstiegskampf punkten, zumal auf die Jungprofis ein schweres Restprogramm wartet. Beim VfB Oldenburg und bei Phönix Lübeck gab es zuletzt deutliche Niederlagen. Mut macht dagegen das Hinspiel, dass die Gastgeber mit 3:1 gewonnen haben.
SV Werder Bremen II – Hamburger SV II, Sonntag, 15 Uhr: Das Duell der Bundesligaprofis haben die Bremer kürzlich für sich entschieden. Ins Derby der zweiten Mannschaften gehen sie allerdings als leichter Außenseiter. Für beide Mannschaften geht es beim Blick auf die Tabelle wohl nur noch um die Statistik. Im Hinspiel hieß es übrigens 6:2 für den HSV II.
Bremer SV – FC Eintracht Norderstedt, Sonntag, 15 Uhr: Der Bremer SV ist in dieser Saison kein Gegner aus der Kategorie „vergnügungssteuerpflichtig“. Entsprechend schwierig ist die Aufgabe für Norderstedt, das im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten muss. Nach vier Niederlagen in Serie wurde zuletzt gegen die FSV Schöningen gewonnen, das sollte für neues Selbstvertrauen sorgen. Das Hinspiel hingegen war eine klare Sache für den BSV, der 3:0 gewonnen hat.
SV Drochtersen/Assel – Altona 93, Sonntag, 15 Uhr: Das 2:2 im Nachholspiel beim HSC Hannover war sicherlich ein Dämpfer für die Gastgeber, die dadurch auf Platz drei gerutscht sind. Altona hingegen hat eine lange Serie an Niederlagen durch den wichtigen 3:2-Sieg über Blau Weiß Lohne beendet und will jetzt natürlich in Drochtersen nachlegen. Dass es zwischen den Mannschaften eng zugehen kann, wurde im Hinspiel deutlich, dass Altona knapp mit 0:1 verloren hat.
HSC Hannover – VfB Lübeck, Sonntag, 15 Uhr: Während die Lübecker bereits für die neue Saison planen können, muss der Aufsteiger zittern und hat derzeit nur drei Punkte Vorsprung auf St. Pauli II, das aber noch ein Nachholspiel hat. Immerhin hat sich die Mannschaft vom angekündigten Rücktritt ihres Trainers nicht irritieren lassen. Vural Tasdelen hört am Saisonende auf, will den HSC aber noch zum Klassenerhalt führen. Die Gäste hingegen ärgern sich fraglos noch, im Jeddeloh eine 2:0-Führung verspielt zu haben. Im Hinspiel gab es übrigens einen 2:1-Sieg der Hannoveraner, der VfB wird sich da revanchieren wollen.
BSV Kickers Emden – VfB Oldenburg, Sonntag, 16 Uhr: Im ewig jungen Derby spielt die Tabelle keine echte Rolle, es geht um drei Punkte, vor allem aber um viel Prestige. Die Kickers werden sicher alles raushauen, denn für so manchen Emder ist es wohl das letzte Derby. Zahlreiche Spieler werden den Verein verlassen, der zukünftig unter Profibedingungen arbeiten will. Den VfB wird das kaum interessieren. Die Oldenburger wollen ihre Serie auf sechs Siege in Folge ausbauen. Für Gästefans wird es keine Tageskasse geben, sie müssen ihre Tickets im Vorverkauf erwerben. Das Hinspiel hat der VfB durch einen späten Treffer von Moses Otuali mit 2:1 gewonnen.
TuS Blau Weiß Lohne – SV Meppen, Sonntag, 16 Uhr: Die Ausgangslage ist klar. Beide Mannschaften wollen nicht nur, sie müssen auch gewinnen. Lohne braucht drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, Meppen jeden Zähler für den Aufstieg. Die Gäste sind klarer Favorit, werden sicherlich auch die Mehrzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihrer Seite haben. Hinzu kommt, dass die Emsländer noch nie gegen Lohne verloren haben. Allerdings kennt Christian Neidhart die Emsländer so gut wie kaum ein anderer und nicht zuletzt mit Blick auf seine Meppener Vergangenheit ist die Motivation sicher groß. Das Hinspiel war deutlich, die Emsländer gewannen 4:0.
