Ein außergewöhnliches Heimspiel

Tag der Vielfalt beim VfB - Abstiegskampf in Hamburg

Artikel vom 16. April 2026

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    Oldenburg/fs. Der Druck nimmt zu, vor allem im Tabellenkeller. Am 30. Spieltag kommt es in der altehrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn zum direkten Duell der aktuell am stärksten gefährdeten Mannschaften. Altona 93 erwartet Blau Weiß Lohne. Der VfB Oldenburg freut sich nicht nur auf den FC St. Pauli II, sondern auch ein tolles Rahmenprogramm.

    Hannover 96 II – SV Drochtersen/Assel, Samstag, 13 Uhr: Nach der Niederlage gegen den VfB Oldenburg ist die Meisterschaft für Drochtersen wohl kein Thema mehr. Angesichts der aktuell starken Form gehen die Hannoveraner sogar leicht favorisiert ins Spiel. Die Nachwuchsprofis haben auch beim 1. FC Phönix überzeugt und peilen zuhause den dritten Sieg hintereinander an. Der Ehrgeiz dürfte groß sein, denn im Hinspiel kassierte Hannover eine 0:4-Klatsche.

    SV Meppen – SC Weiche Flensburg 08, Samstag, 14 Uhr: Wer soll den Tabellenführer noch stoppen? Die Emsländer eilen von Sieg zu Sieg, fegten den HSC Hannover mit 5:0 vom Rasen und peilen natürlich gegen Flensburg den siebten Sieg in Serie und das 16. Ungeschlagene Spiel in Folge an. Die Gäste ihrerseits sind aktuell nicht in bester Form und wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Mut macht der Blick aufs Hinspiel, dass die Flensburger mit 5:3 gewinnen konnten.

    Altona 93 – TuS Blau Weiß Lohne, Samstag, 15:30 Uhr: Es wird die entscheidende Woche für Blau Weiß Lohne. Am Mittwoch, 15. April, spielt die Elf von Trainer Christian Neidhart in Schöningen und am Samstag kommt es zum direkten Duell mit Tabellennachbar Altona 93. Spätestens der Sieg von St. Pauli II in Emden hat dafür gesorgt, dass Lohne nur noch durch Siege für eine weitere Regionalliga-Saison planen kann. Das ist in Altona nicht anders. Am Mittwoch heißt der Gegner VfB Oldenburg, am Samstag kommen die Lohner und auch der AFC braucht Siege. Im Hinspiel gab es ein 1:1, das würde jetzt weder Altona noch Lohne helfen.

    SSV Jeddeloh II – HSC Hannover, Samstag, 16 Uhr: Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage kaum sein. Während die Gastgeber auf einer Euphoriewelle reiten und aktuell ein Spiel nach dem anderen gewinnen, wartet Hannover seit elf Spielen auf einen Sieg und hat jetzt fünfmal nacheinander verloren. Hoffnung macht die Doppelbelastung der Ammerländer, die am Mittwoch vor dem Spiel noch im Landespokal gegen den TSV Havelse ran müssen. Das Hinspiel war übrigens schon eine klare Angelegenheit, der SSV siegte mit 4:1 deutlich.

    VfB Lübeck – 1. FC Phönix Lübeck, Sonntag, 14 Uhr: Das Stadtderby sorgt für eine tolle Kulisse. Bereits in der vergangenen Woche waren über 4.000 Tickets verkauft. Ein klarer Favorit ist nicht auszumachen. Beide Mannschaften zeigten zuletzt schwankende Leistungen. Beim VfB dürfte das Aus im Landespokal noch nachwirken. Das alles soll in diesem Duell allerdings keine Rolle spielen, denn es geht um die sportliche Vorherrschaft in der Hansestadt. Im Hinspiel hieß es übrigens 2:0 für Phönix, die beim VfB in den vergangenen Jahren allerdings nicht gewinnen konnten.

    SV Werder Bremen II – Bremer SV, Sonntag, 14 Uhr: Seit Jahren sind die Jungsprofis der Favorit in diesem Stadtderby. Das könnte jetzt anders sein. Der BSV zählt zu den großen Überraschungen dieser Saison und kommt als Tabellensechster zum Nachbarn, der acht Punkte weniger auf dem Konto hat. Im Hinspiel ließen die Jungsprofis ihre „Muskeln“ spielen und siegten deutlich mit 3:0, da hat der „kleine“ Nachbar also noch eine Rechnung zu begleichen.

    FC Eintracht Norderstedt – FSV Schöningen, Sonntag, 14 Uhr: Die Gastgeber stehen enorm unter Druck, der Aufsteiger hingegen hat mit dem Sieg über Altona einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die aktuelle Form spricht eher für Schöningen, das aus den letzten zwei Spielen vier Punkte geholt hat. Norderstedt dagegen sucht weiter nach alter Form. Im Hinspiel war die Eintracht noch besser drauf, siegte 4:2 und würde das natürlich gerne wiederholen.

    VfB Oldenburg – FC St. Pauli II, Sonntag, 15 Uhr: Die Oldenburger wollen nach ihrem starken Auftritt in Drochtersen den nächsten Sieg einspielen. Doch an diesem Sonntag geht es beim VfB nicht nur um Fußball. Am Tag der Vielfalt wartet auf die Fans ein kunterbuntes Programm, das schon am Vormittag beginnt. Sportlich stehen die Gäste im Abstiegskampf unter Druck, haben mit dem Sieg bei Kickers Emden den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze geschafft und wollen natürlich weiter punkten. Im Hinspiel ließen die Blauen zu viele Chancen liegen und kamen nur zu einem 1:1, das den Gastgebern sehr schmeichelte.

    Hamburger SV II – BSV Kickers Emden, Sonntag, 16 Uhr: Die Rollenverteilung ist klar, der HSV geht als Favorit ins Spiel. Starke acht Punkte haben die Nachwuchsprofis aus den letzten vier Spielen geholt. Die Kickers dagegen haben nur eines der letzten vier Spiele gewonnen und auch an ihrem Jubiläumsspieltag, der Verein feierte seinen 80. Geburtstag, gegen den FC St. Pauli II nicht überzeugen können. Die Fans dürfen derweil auf viele Tore hoffen, wenn das Hinspiel als Muster gilt. Seinerzeit siegte der HSV an der Nordseeküste mit 4:3.