Der 29. Spieltag im Blickpunkt

VfB muss nach Drochtersen

Artikel vom 9. April 2026

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    Oldenburg/fs. Drochtersen, Teil zwei. Eine Woche nach dem Pokalspiel treffen der VfB Oldenburg und die SV Drochtersen/Assel erneut aufeinander. Diesmal im Kehdinger Land. Neben dem Spitzenspiel richten die Fans den Blick auch auf den Tabellenkeller, in dem vor allem der FC St. Pauli II und Altona 93 unter Druck stehen.

    TuS Blau Weiß Lohne – SSV Jeddeloh II, Freitag, 19 Uhr: Neun Spiele ohne Sieg drücken im Südoldenburger Land aufs Selbstvertrauen. Gegen die aktuell formstarken Ammerländer muss ein Dreier her, um den Kontakt zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu halten. Im Vergleich zu den Konkurrenten hat Lohne mehr Spiele ausgetragen. Die Gäste hingegen kommen nach zwei deutlichen Siegen mit viel Selbstbewusstsein zum Derby. Das Hinspiel konnte der SSV bereits mit 2:1 gewinnen.

    SV Drochtersen/Assel – VfB Oldenburg, Freitag, 19:30 Uhr:  Eine Woche nach dem Pokal-Halbfinale in Oldenburg kommt es schon zum Wiedersehen. Im Spitzenspiel geht es für beide Mannschaften darum, den Kontakt zum SV Meppen nicht zu verlieren. Die Oldenburger brennen natürlich darauf, sich für die Niederlage zu revanchieren, müssen dabei allerdings auf Linus Schäfer verzichten. Er hat aus dem Pokalspiel eine Bänderverletzung mitgenommen, die zur Folge hat, dass er in dieser Saison nicht mehr spielen kann. Aurel Loubongo ist zudem gesperrt. Das Hinspiel konnten die Kehdinger glücklich mit 4:3 für sich entscheiden.

    SC Weiche Flensburg – Bremer SV, Samstag, 13:30 Uhr: Die Gäste zählen zu den Überraschungen dieser Saison und können bereits die nächste Saison planen. Allen voran Leon Gino Schmidt, der bereits 20 Tore erzielt hat, konnte dazu einen großen Teil beitragen. Der Trend lässt allerdings ein offenes Spiel vermuten, denn beide Mannschaften haben nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen können. Im Hinspiel hieß es 2:2.

    1.FC Phönix Lübeck – Hannover 96 II, Samstag, 14 Uhr: Der Sieg über Kickers Emden war für die Adler eine große Befreiung, nachdem sie zuvor wochenlang nicht hatten gewinnen können. Ins Duell der punktgleichen Tabellennachbarn gehen die Gäste dennoch favorisiert. Hannover überzeugt in der zweiten Saisonhälfte mit erfrischendem Offensivfußball und ist aktuell in Topform, auch wenn die Mannschaft zuletzt überraschend mit 1:3 in Schöningen verloren hat. Das Hinspiel wiederum könnte Phönix Mut machen, denn die Lübecker gewannen 2:0.

    FSV Schöningen – Altona 93, Samstag, 14 Uhr: Der Sieg über Hannover 96 II war für die Schöninger ein Befreiungsschlag und sollte dazu beitragen, dass die Mannschaft selbstbewusst ins Aufsteigerduell geht. Mehr Druck haben die Gäste, die nur eines der letzten vier Spiele gewinnen konnten. Ein Sieg ist fast schon Plicht, um den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Das Hinspiel war indes eine klare Sache für Schöningen, das 4:0 gewonnen hat.

    BSV Kickers Emden – FC St. Pauli II, Samstag, 16 Uhr: Die Kickers in der Krise. Zwei Niederlagen in Folge sorgen nicht gerade für Euphorie vor dem Spiel gegen die abstiegsbedrohten Jungsprofis, die nach vier Punkten aus den letzten zwei Spielen wieder mitmischen, im Kampf um den Klassenerhalt. Im Hinspiel gab es eine Punkteteilung beim 1:1, die jetzt weder den Ostfriesen noch den Gästen wirklich helfen würde.

    HSC Hannover – SV Meppen, Samstag, 16 Uhr: Beim Tabellenführer diskutieren die Fans allenfalls über die Höhe des Sieges. Während die Emsländer von Erfolg zu Erfolg eilen und sich zuletzt in bester Verfassung zeigten, hat der Aufsteiger fünf Spiele in Serie verloren. Schon im Hinspiel waren die Hannoveraner beim 0:6 chancenlos.

    VfB Lübeck – SV Werder Bremen II, Sonntag, 14 Uhr: Aus im Pokal, die eigenen Fans haben untereinander Probleme und der Etat für die laufende Saison ist noch nicht gesichert. Beim VfB Lübeck gibt es wenig Grund für gute Laune. Abhilfe könnte ein Sieg über Werder Bremen II schaffen. Immerhin, in der Liga gelangen zuletzt zwei Siege. Werder wiederum hat nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen. Im Hinspiel allerdings jubelten die Jungprofis über einen 4:0-Erfolg.

    Eintracht Nordhorn – Hamburger SV II, Sonntag, 14 Uhr: Die Rollen sind klar verteilt, die Gäste der Favorit in diesem Derby. Druck herrscht bei den abstiegsgefährdeten Gastgebern, die drei Spiele in Folge verloren haben. Der HSV hingegen hat aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Mut könnte der Eintracht das Hinspiel machen. Nach einem 0:2-Rückstand erkämpfte sie sich noch ein 2:2 und im Abstiegskampf ist jeder Punkt wertvoll.