Initiative wächst immer weiter

Größte Solidargemeinschaft des deutschen Fußballs
Artikel vom 25. März 2026
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Oldenburg. Die Initiative „Aufstiegsreform 2025“, die auch der VfB Oldenburg unterstützt, setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort: Mit dem Beitritt von fünf weiteren Vereinen umfasst das Bündnis mittlerweile 70 Klubs aus den ersten fünf Ligen des deutschen Fußballs – und ist damit zu einer der größten vereinsübergreifenden Solidargemeinschaften in der Geschichte des deutschen Fußballs gewachsen.
Neu dabei sind jetzt der VfB Germania Halberstadt sowie der VfL Halle 1896, beide aus der NOFV-Oberliga Süs, sowie die Niedersachsen-Oberligisten SV Atlas Delmenhorst, SC Spelle-Venhaus und BSV Rehden.
Alle fünf Klubs bringen Regionalliga-Erfahrung mit und kennen die Herausforderungen des aktuellen Systems – zugleich stehen sie sinnbildlich für den wachsenden Rückhalt der Reformbewegung im gesamten Unterbau des deutschen Fußballs. Der Reformwille wird damit längst auch in den Oberligen aktiv getragen.
Tommy Haeder, Sprecher der Initiative „Aufstiegsreform 2025“, erklärt: „Die Entwicklung unserer Reforminitiative zeigt deutlich: Der Wunsch nach Veränderung wird über alle Ligen hinweg getragen – vom Profibereich bis in die Oberligen. Derzeit erhalten wir nahezu täglich neue Anfragen von Vereinen, die Teil unserer Initiative werden wollen. Weitere Beitritte zeichnen sich bereits ab, da wir mit zahlreichen Klubs im engen Austausch stehen. 70 Vereine aus ganz Deutschland sind schon heute Teil unseres Bündnisses – und der Reformwille wächst weiter. Jetzt ist die Zeit, diesen gemeinsamen Wunsch nach mehr Gerechtigkeit in konkrete Modelle zu überführen und endlich eine adäquate Antwort auf die seit mehr als einem Jahrzehnt diskutierte Regionalliga-Frage zu geben.“
Die Initiative „Aufstiegsreform 2025“ wurde im Februar 2025 von 17 Vereinen aus dem Nordosten in Chemnitz ins Leben gerufen. Innerhalb von nur einem Jahr ist die Zahl der unterstützenden Klubs durch den bundesweiten Schulterschluss auf 70 Vereine angewachsen – und hat sich damit mehr als vervierfacht.
Dieses Wachstum unterstreicht eindrucksvoll, dass die Forderung nach einer strukturellen Weiterentwicklung der Regionalliga kein Einzelinteresse ist, sondern von einer breiten Basis im deutschen Fußball getragen wird – ligaübergreifend, regionsübergreifend und vereinsübergreifend.
Im Zentrum der Initiative steht weiterhin die klare Forderung nach einer Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga, damit die Meister künftig in allen Regionalligen aufsteigen. Ziel ist es, das Leistungsprinzip konsequent in den Mittelpunkt zu stellen und für transparente, nachvollziehbare sowie gerechte Rahmenbedingungen zu sorgen.
Der Blick richtet sich auf das nächste Treffen der Arbeitsgruppe zur Regionalliga-Reform am 25. März 2026 auf dem DFB-Campus in Frankfurt.
Der Arbeitsgruppe gehören Vereins- und Verbandsvertreter aus allen fünf Regionalligen an. Ergänzt wird das Gremium unter anderem durch Manuel Hartmann (DFB), Ansgar Schwenken (DFL) sowie den Vorsitzenden Dr. Michael Vesper. Die Arbeitsgruppe ist kein Beschlussgremium, sondern erarbeitet mögliche Lösungsmodelle für eine Reform der Regionalliga-Struktur.
Die Initiative Aufstiegsreform 2025 wird den Reformprozess weiterhin konstruktiv und mit Nachdruck begleiten – getragen von mittlerweile 70 Vereinen, vereint in einem gemeinsamen Ziel: eine faire und nachhaltige Zukunft für den deutschen Fußball.
