Die Adler kommen

VfB erwartet Phönix – Kellerduell in Norderstedt
Artikel vom 23. März 2026
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Oldenburg/fs. Am Freitagabend eröffnet der VfB Oldenburg mit dem Spiel gegen den 1. FC Phönix Lübeck den 28. Spieltag. Im Fokus steht diesmal aber auch das Kellerduell. In Norderstedt erwartet der FC St. Pauli II den zuletzt schwächelnden HSC Hannover. Gleich zweimal ist der FSV Schöningen gefordert.
FSV Schöningen – BSV Kickers Emden, Mittwoch, 18 Uhr: Die Ostfriesen gehen leicht favorisiert ins Nachholspiel. Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Stefan Emmerling ungeschlagen und will diese Serie natürlich ausbauen, zumal am Wochenende schon wieder pausiert wird, weil das Spiel bei Werder Bremen verlegt wurde. Die Gastgeber haben nach einem Zwischenhoch zum Start ins neue Jahr gegen den VfB Lübeck 0:4 verloren. Die Schöninger Bilanz gegen Kickers Emden ist mit zwei Siegen aus drei Spielen gleichwohl positiv.
VfB Oldenburg – 1. FC Phönix Lübeck, Freitag, 18:30 Uhr: Die Adler wollten in der Rückrunde eigentlich zum Höhenflug ansetzen, doch das gelang bislang nicht. Seit sieben Spielen sind die Lübecker ohne Sieg. Dass Winter-Neuzugang Michael Seaton mittlerweile spielberechtigt ist, soll die Offensive beleben. Der VfB seinerseits will nach der unglücklichen Niederlage in Hannover unbedingt zurück in die Erfolgsschiene. Dafür muss die Mannschaft von Trainer Dario Fossi im Abschluss deutlich effektiver agieren. Die Blauen erspielen sich zwar viele Möglichkeiten, lassen aber zu viele ungenutzt. Das Hinspiel konnte der VfB mit 2:1 für sich entscheiden.
VfB Lübeck – TuS Blau Weiß Lohne, Freitag, 19:30 Uhr: Lübeck hat mit dem klaren Sieg in Schöningen ein dickes Ausrufezeichen gesetzt, Lohne wiederum wartet in diesem Jahr noch auf einen Sieg und steckt tief im Abstiegskampf. Nach zuletzt vier Unentschieden in Folge muss unbedingt ein Sieg her, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen, denn die Lohner haben von allen Mannschaften im Tabellenkeller die meisten Spiele ausgetragen. Die Statistik ist derweil deutlich. Fünfmal standen sich beide Mannschaften gegenüber, fünfmal gewann der VfB, im Hinspiel mit 2:1.
SV Meppen – FC Eintracht Norderstedt, Samstag, 14 Uhr: Alles andere als ein klarer Sieg des Tabellenführers wäre wohl eine Sensation. Die Emsländer gaben sich keine Blöße, siegten auch in Lübeck souverän und haben ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut. Die Gäste wiederum stehen nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Blau Weiß Lohne nicht auf einem Abstiegsplatz und entsprechend unter Druck. Der letzte Norderstedter Sieg gegen Meppen datiert aus dem Jahr 2016. Immerhin, im Hinspiel war es spannend, die Emsländer siegten knapp mit 2:1.
Altona 93 – Hannover 96 ll, Samstag, 15:30 Uhr: Nach drei Siegen in Folge kommen die Nachwuchsprofis selbstbewusst nach Altona, das im Abstiegskampf unbedingt punkten muss. Beim HSV war der Aufsteiger chancenlos, zuhause allerdings kann Altona jedem Gegner durchaus gefährlich werden. Auch den spielstarken Hannoveranern? Im Hinspiel kamen wenig Zweifel auf, die Zweitvertretung siegte 4:1.
SSV Jeddeloh II – SC Weiche Flensburg 08, Samstag, 16 Uhr: Die Ammerländer haben scheinbar ein neues Lieblingsergebnis gefunden. Dem 1:0 gegen den HSV II folgte ein 1:0 in Norderstedt. Damit wäre man gegen Flensburg sicher auch sehr einverstanden. Die Voraussetzungen sind so schlecht nicht. Der SSV ist gut drauf, Flensburg dagegen seit drei Spielen ohne Sieg. Bereits im Hinspiel waren die Ammerländer die bessere Mannschaft, siegten seinerzeit locker mit 4:0.
Hamburger SV II – FSV Schöningen, Sonntag, 14 Uhr: Zwei der letzten drei Spiele hat der HSV II gewonnen und gerade zuhause sind die Nachwuchsprofis aktuell stark. Der Aufsteiger steht natürlich unter Druck, hat zudem das Spiel gegen Emden noch in den Beinen. Das Hinspiel allerdings könnte Mut machen, Schöningen siegte 2:1. Hinzu kommt, dass sich beim HSV durchaus bemerkbar macht, dass die besten Spieler im Winter abgegeben worden sind. Die Mannschaft ist nicht mehr ganz so stabil, wie noch vor der Winterpause.
Bremer SV – SV Drochtersen/Assel, Sonntag, 14 Uhr: Die Bremer haben nach vier Unentschieden in Serie mit dem 2:0 beim HSC Hannover ihre beeindruckende Bilanz ausgebaut und wollen jetzt auch den Titelanwärter ärgern. Die Kehdinger dürfen sich nach dem 0:1 bei Werder Bremen II eigentlich keinen weiteren Ausrutscher erlauben, um den SV Meppen nicht davonziehen zu lassen, schließlich kommen die Emsländer noch nach Drochtersen. Der letzte Sieg auf dem Panzenberg gelang Drochtersen allerdings 2018. Auch das Hinspiel war eine enge Nummer, die Gastgeber siegten 2:1.
FC St. Pauli II – HSC Hannover, Sonntag, 14 Uhr: Die Kiezkicker stecken trotz einiger personeller Verstärkungen in der Winterpause weiter im Tabellenkeller fest. Alles andere als ein Sieg gegen den aktuell außer Form spielenden HSC wäre ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Gewonnen haben beide Mannschaften schon länger nicht mehr, entsprechend ist für das Spiel in Norderstedt kein Favorit auszumachen. Im Hinspiel siegten die damaligen Gäste mit 2:0, die insgesamt vier von fünf Spielen gegen den HSC gewonnen haben.
