Drochtersen doppelt gefordert

Der 27. Spieltag im Blickpunkt – VfB am Freitag bei Hannover 96 II

Artikel vom 16. März 2026

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    Oldenburg/fs. Die ersten Nachholspiele stehen an. Gleich sechs Mannschaften sind in dieser Woche doppelte gefordert. Den Anfang machen am Dienstag Drochtersen und Lohne. Der VfB Oldenburg muss am Freitag bei Hannover 96 II ran und will die starke Auswärtsserie ausbauen.

    SV Drochtersen/Assel – TuS Blau Weiß Lohne, Dienstag, 19:30 Uhr: Mit einem Sieg könnte Drochtersen den Rückstand auf den SV Meppen auf einen Zähler reduzieren. Alles anderen als ein Erfolg der Heimelf wäre eine Überraschung, denn die personellen Sorgen der Gäste sind nach dem glücklichen Punkt in Oldenburg nicht kleiner geworden. Mit Jan-Pelle Hoppe fehlt der kreative Kopf der Offensive, auch Rechtsverteidiger Luca-Milan Zander wird schmerzlich vermisst. Lohne ist in diesem Jahr noch sieglos, konnte zuletzt aber dreimal in Folge punkten. Das Hinspiel gewannen die Kehdinger mit 4:3, im Pokal hieß es 5:2 für D/A.

    SSV Jeddeloh II – Hamburger SV II, Mittwoch, 19 Uhr: Vier Spiele ohne Sieg, ein enttäuschendes 0:4 gegen Hannover 96 II und eine rote Karte gegen Kapitän Kasra Ghawilu. Aktuell läuft es noch nicht beim SSV Jeddeloh, der sich gerne ans Hinspiel erinnern wird, dass 2:1 gewonnen wurde. Die Nachwuchsprofis des HSV II haben mit dem 2:0-Sieg beim VfB Lübeck ihre Negativserie von vier Spielen ohne Sieg beendet und wollen im Ammerland natürlich nachlegen. Abzuwarten bleibt, ob die Gäste die Gelegenheit nutzen werden, dem einen oder anderen Erstliga-Profi Spielzeit zu verschaffen.

    Altona 93 – SV Werder Bremen II, Mittwoch, 19 Uhr: Altona hat mit dem deutlich 3:0-Sieg über den HSC ein starkes Zeichen im Abstiegskampf gesetzt und will gegen Werder II natürlich den nächsten Dreier erspielen. Offen bleibt, ob die Gäste, die in Meppen lange stark aufgespielt haben, erneut personelle Anleihen in der U19 vornehmen müssen oder mit Profis aus der Bundesliga verstärkt werden. Im Hinspiel hieß es 5:1 für die Bremer, die im direkten Duell noch keinen Punkt abgegeben haben. Das will der AFC unbedingt ändern.

    FSV Schöningen – VfB Lübeck, Freitag, 18:30 Uhr: Der Aufsteiger ist mit vier Punkten aus zwei Spielen sehr gut gestartet, die Gäste hingegen haben zwei von drei Spielen in diesem Jahr verloren. Allerdings tut sich der VfB auswärts aktuell leichter als auf der Lohmühle. Das Hinspiel hat Lübeck 4:1 gewonnen, in der Vorbereitung hieß es bei einem Test 3:2 für die Hansestädter, die natürlich gerne auch das dritte Spiel gegen Schöningen gewinnen würden.

    Hannover 96 II – VfB Oldenburg, Freitag, 18:30 Uhr: Sechs Spiele ohne Niederlage und zuletzt ein deutlicher 4:0-Sieg beim SSV Jeddeloh II, unterstreichen die aktuell starke Form der Nachwuchsprofis aus Hannover. Vor allem Tom Hobrecht ist gut drauf, erzielte im Ammerland einen Hattrick. Der VfB wiederum ärgerte sich über ein 1:1 gegen Lohne, weil zu viele Chancen ungenutzt blieben. Effektiver sind die Blauen auswärts, wo sie noch ungeschlagen sind und natürlich am Freitag alles tun werden, um nach dem 4:2-Sieg im Hinspiel erneut zu gewinnen.

    TuS Blau Weiß Lohne – BSV Kickers Emden, Freitag, 19 Uhr: Nach zahlreichen Spielausfällen durften die Gäste gegen Norderstedt endlich in die Restrunde starten, taten sich lange schwer, gewannen am Ende aber mit 4:2 noch deutlich. Der eingewechselte David Schiller war mit zwei Treffern der entscheidende Spieler der Emder, die mit einem Sieg den Sprung ins sichere Tabellenmittelfeld schaffen wollen. Der letzte Lohner Sieg gegen die Ostfriesen liegt bereits drei Jahre zurück, diese Durststrecke würden die Süd-Oldenburger gerne ändern.

    SC Weiche Flensburg 08 – FC St. Pauli II, Samstag, 13.30 Uhr: Beide Mannschaften gingen am letzten Spieltag als Verlierer vom Platz. Während die Flensburger allerdings schon eine weitere Saison in der Regionalliga planen könnten, wird es für den Bundesliga-Nachwuchs immer enger. Der Rückstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen beträgt schon sechs Punkte. Das Hinspiel konnte Flensburg mit 3:1 gewinnen.

    1.FC Phönix Lübeck – SV Meppen, Samstag, 14 Uhr: Die Adlerträger suchen aktuell noch ihre Form, planen aber schon die neue Serie und dabei vor allem den Umbau des eigenen Stadions am Flugplatz. Jetzt wird aber nochmal im Stadion Buniamshof gespielt und dort sind die Emsländer klarer Favorit. Torjäger Julian Ulbricht dürfte nach seiner Gelb-Sperre gegen Werder Bremen II wieder in die Mannschaft zurückkehren. Das Hinspiel konnten die Emsländer mit 2:0 für sich entscheiden. Phönix ist seit sechs Spielen ohne Sieg und wartet noch immer auf die Spielberechtigung von Winter-Einkauf Michael Seaton.

    SV Werder Bremen II – SV Drochtersen/Assel, Samstag, 14 Uhr: Nur eines von neun Spielen gegen Drochtersen hat Werder Bremen II bislang gewinnen können. Die derzeitige Form spricht ebenfalls für die Kehdinger, die drei Spiele in Folge gewonnen haben. Im Hinspiel zeigte Werder lange eine gute Nachricht, ließ jedoch beste Möglichkeiten aus, während der Tabellenzweite wie so oft mit Effektivität beeindruckte.

    Hamburger SV II – Altona 93, Sonntag, 13 Uhr: Stadtderby im Stadion Hoheluft. Man darf gespannt sein, wer sich auf dem Kunstrasen durchsetzen wird. Mehr Druck haben natürlich die Gäste, die jeden Zähler brauchen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Das Hinspiel konnte der HSV mit 2:0 gewinnen, der seit Jahren keinen Zähler mehr gegen Altona abgegeben hat.

    FC Eintracht Norderstedt – SSV Jeddeloh II, Sonntag, 14 Uhr: Die Ammerländer haben ihre starke Form der Hinrunde noch nicht wieder erreicht, könnten aber davon profitieren, dass die Eintracht im Abstiegskampf unter Druck steht. Im Hinspiel gab es beim 2:2 eine Punkteteilung, die der SSV durch zwei Treffer in den Schlussminuten sichergestellt hat. Die Historie spricht derweil für Norderstedt, das von 14 Spielen gegen die Ammerländer nur eines verloren hat.

    HSC Hannover – Bremer SV, Sonntag, 14 Uhr: Das 0:3 in Altona war für den Aufsteiger ein Rückschritt. Gegen den BSV soll unbedingt ein Sieg her, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Die Gäste wollen nach vier Unentschieden in Serie endlich wieder gewinnen und bauen auf die Treffsicherheit von Torjäger Leon Gino Schmidt, der schon 15-mal erfolgreich war. Das Hinspiel konnte der BSV übrigens mit 4:1 für sich entscheiden.