Auftakt in Hannover

Spitzenspiel in Lübeck – Jeddeloh fordert Meppen
Artikel vom 4. März 2026
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Oldenburg/fs. Jetzt aber mal wirklich! Nach drei vergeblichen Anläufen in Serie soll es für die Fußballer des VfB Oldenburg ernst werden. Am Sonntag, um 13:30 Uhr bestreiten die Blauen ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2026. Mit dem HSC Hannover wartet im Stadion Constantinstraße ein spielstarker Aufsteiger. Während der SSV Jeddeloh II am 25. Spieltag den Tabellenführer SV Meppen fordert, muss die SV Drochtersen/Assel beim 1. FC Phönix Lübeck ran.
Hamburger SV II – SC Weiche Flensburg 08, Samstag, 13 Uhr: Während die Hamburger in Meppen nicht punkten konnten, blieben ihre Gäste am vergangenen Wochenende ohne Pflichtspiel. Dennoch dürften die Flensburger leicht favorisiert sein, zumal sie nicht nur mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet waren, sondern drei der letzten vier Spiele in Hamburg gewinnen konnten.
1.FC Phönix Lübeck – SV Drochtersen/Assel, Samstag, 14 Uhr: Vor dem Topspiel gegen den Tabellenzweiten müssen die Adler eine bittere Personalpille schlucken, denn Taktgeber Jonathan Stöver fällt aufgrund einer Bänderverletzung in den kommenden Wochen aus. Dennoch hat die Mannschaft von Trainer Christiano Adigo sicherlich das Potenzial, um Drochtersen vor Probleme zu stellen. Die sehr erfahrenen Gäste sind allerdings mit einem 5:1-Kantersieg über Norderstedt gestartet, haben das Hinspiel 4:0 gewonnen und sind klarer Favorit.
Altona 93 – VfB Lübeck, Samstag, 15:30 Uhr: Der Auftakt ging daneben. Nach einer guten Vorbereitung, in der die Mannschaft ohne Niederlage geblieben ist, hieß es für den VfB Lübeck bei Hannover 96 II 0:2. Ein Rückschlag für die Mannschaft von Gino Capretti, die beim Aufsteiger unbedingt punkten will. Ein alter Bekannter wird etwas dagegen haben. Der Ex-Lübecker Moritz Göttel ist der Hoffnungsträger der Hamburger, die als Tabellenletzter natürlich enorm unter Druck stehen. Für Selbstvertrauen könnte das Hinspiel sorgen, das Altona mit 2:1 gewonnen hat.
TuS Blau Weiß Lohne – SV Werder Bremen II, Samstag, 18 Uhr: Die Lohner warten seit vier Spielen auf einen Sieg, kamen auch beim FC St. Pauli II nur zu einem 1:1. Werder blieb gegen den HSC Hannover torlos, sucht also auch noch seine Form. Doch während die Bremer als Tabellenzehnter schon einige Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone haben, muss BWL punkten, um den Anschluss an Tabellenmittelfeld zu schaffen. Im Hinspiel gelang das nicht, Werder fertige die Lohner mit 6:2 ab.
HSC Hannover – VfB Oldenburg, Sonntag, 13:30 Uhr: Die Oldenburger, im Hinspiel 6:1-Sieger, brennen auf den Start, nachdem die letzten drei Spiele ausgefallen sind. Auch wenn Trainer Dario Fossi auf den einen oder anderen angeschlagenen Spieler verzichten muss, ist die Vorfreude groß. Einfach wird die Aufgabe sicher nicht, denn der HSC ist schon gut in Form, punktete bei Werder Bremen II und hat in der Hinrunde bereits gezeigt, dass die Mannschaft spielerisch stark ist. Allerdings müssen die Gastgeber auf Tayer Tasdelen verzichten, er ist aufgrund der 5. gelben Karte gesperrt.
Bremer SV – FSV Schöningen, Sonntag, 14 Uhr: Die Bremer bleiben die Überraschungsmannschaft und sind seit vier Spielen ungeschlagen. Die Serie wollen sie gegen den Aufsteiger ausbauen, der sein Spiel gegen den VfB Oldenburg abgesagt hatte und noch ohne Pflichtspieleinsatz in diesem Jahr ist. Dennoch dürfte es eine spannende Partie werden, nicht zuletzt, weil der ohnehin erfahren aufgestellte Gast sich im Winter unter anderem mit Yannik Möker verstärkt hat, in dessen Vita fast 100 Drittligaspiele stehen. Das Hinspiel konnte der BSV übrigens mit 3:1 für sich entscheiden.
FC Eintracht Norderstedt – FC St. Pauli II, Sonntag, 14 Uhr: Für beide Mannschaften ist es ein Heimspiel, denn die offiziellen Gäste tragen ihre Heimspiele bekanntlich in Norderstedt aus. Brisant ist es auch, denn sowohl die Eintracht als auch die Nachwuchsprofis kämpfen um den Klassenerhalt. Den Norderstedtern bietet sich die große Chance, den Nachbarn durch einen Sieg auf sechs Punkte zu distanzieren. Im Hinspiel gab es beim 2:2 keinen Sieger. Eine Wiederholung des Unentschiedens würde den Gastgebern sicher mehr helfen.
SSV Jeddeloh II – SV Meppen, Sonntag, 15 Uhr: Die Gäste kommen mit mehreren hundert Fans und der Favoritenrolle ins Ammerland. Der SSV hat zwar offiziell erklärt, keinen Lizenzantrag für die 3. Liga stellen zu wollen, dennoch dürfte die Mannschaft um Routinier Max Wegner hochmotiviert ins Spiel gehen. Das Hinspiel konnte der Tabellenführer mit 4:0 für sich entscheiden, profitierte damals aber vom kurzfristigen Ausfall von SSV-Taktgeber Kasra Ghawilu und der Tatsache, dass Jeddeloh zuvor im Pokal gegen Osnabrück viel Kraft gelassen hatte. Einfach dürfte es für die Emsländer also nicht werden.
