Der VfB trauert um „Ferdi“ Rohde

Ehemaliger Torjäger ist verstorben
Artikel vom 4. Februar 2026
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Oldenburg. Der VfB Oldenburg trauert um Ferdinand Rohde. Unser ehemaliger Angreifer ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.
1983 wechselte „Ferdi“ Rohde vom niederländischen Erstligisten Twente Enschede zum VfB Oldenburg. Hier avancierte der trickreiche Stürmer schnell zum Publikumsliebling und wurde nicht nur sportlich, sondern auch privat im Nordwest heimisch. Im Anschluss an seine Fußballerlaufbahn fand er in Bad Zwischenahn ein Zuhause und arbeitete hier als selbstständiger Kaufmann.
In sportlicher Hinsicht konnte der ehemalige Jugend-Nationalspieler auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Über den SV Dringenberg kam er früh zum 1. FC Paderborn, ehe Trainer-Legende Hennes Weisweiler und Manager Karl-Heinz Thielen den talentierten Offensivspieler im Sommer 1976 zum 1. FC Köln holten. Für die Rheinländer bestritt Rohde vier Bundesligaspiele und gewann mit dem FC 1977 den DFB-Pokal.
Früh entschied sich der schnelle Stürmer jedoch für ein Engagement im Ausland, wechselte erst zum belgischen Erstligisten R.A.A. La Louviere und anschließend zum FC Twente Enschede. In 83 Spielen für die Niederländer erzielte er 29 Tore und traf übrigens auch in den Uefa-Cup-Spielen gegen den IFK Göteborg und Dynamo Dresden.
Noch erfolgreicher sollte Ferdi Rohde anschließend beim VfB Oldenburg sein. 115 Pflichtspiele hat er im VfB-Trikot bestritten und dabei 49 Tore erzielt. Mitspieler und Fans schätzten ihn aber nicht nur wegen seiner Treffsicherheit, sondern auch als stets gut gelaunten, offenen Menschen.
Der VfB Oldenburg wird sein Andenken in Ehren halten.
