Torsten Wirwas im Gespräch

12 Fragen an den neuen VfB-Geschäftsführer

Artikel vom 20. Januar 2026

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    Oldenburg. Seit dem 1. Januar ist Torsten Wirwas als kaufmännischer Geschäftsführer für den VfB Oldenburg am Ball. Wir wollten wissen, welche Ziele er mit dem VfB verfolgt, ob er schon einen Lieblingsort in Oldenburg gefunden hat und ob er Grünkohl mag. Das und vieles mehr hat der Neu-Oldenburger uns im Gespräch verraten:    

    Wer ist Torsten Wirwas?

    Geboren und aufgewachsen in Südhessen, zwischenzeitlich im Rheinland, in Bayern, der Hauptstadt und mitten im Ruhrgebiet zuhause. Verheiratet, ein Sohn – die ganze Familie mit einem Nachnamen, der öfter mal für Rückfragen sorgt.
    Beruflich: Nach einem wenig spannenden Jura-Studium war ich die letzten 25 Jahre in Führungspositionen in Sport, Sponsoring und der Markenkommunikation tätig.
    Was mich antreibt: Dinge voranbringen, Strukturen schaffen und Menschen für gemeinsame Ziele begeistern.

    Was hat dich an der Aufgabe beim VfB gereizt?

    Sportliche Ambitionen, eine starke, regional verwurzelten Identität und die Perspektive auf ein richtig modernes Stadion: Diese Mischung aus Aufbruch, Emotion und Gestaltungsspielraum hat mich von Anfang an gepackt. Die Entscheidung für den VfB fiel mir am Ende sehr leicht.
     

    Wie ist der Kontakt entstanden?

    Zunächst über einen persönlichen Kontakt, dann im offiziellen Bewerbungsverfahren. Von da an ging alles recht schnell: intensive und von Vertrauen geprägte Gespräche, ein gegenseitiges Verständnis –und das Gefühl, dass es menschlich und fachlich passt.


    Kanntest du den VfB vorher?

    Klar. Als jemand, der im Fußball arbeitet, hat man Traditionsvereine wie den VfB immer auf dem Radar – auch wenn sie nicht im Rampenlicht der oberen Ligen stehen.
     

    Welche Ziele verfolgst du mit dem VfB?

    Gute Voraussetzungen schaffen, um erfolgreichen Fußball in Oldenburg zu spielen. Wirtschaftlich stabil, organisatorisch professionell, mit klarer Haltung. Und: den Verein noch stärker in der Stadt verankern. Ich denke dafür gibt es noch eine Menge aufzuholen.
     

    Wo siehst du die Stärken des VfB – und was kann besser werden?

    Die größte Stärke ist das ehrliche Herzblut für den Verein. Und das auf jeder Ebene: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fans, ehrenamtlich Tätige und nicht zuletzt bei unseren Gesellschaftern, Partnern und Sponsoren.
    Was wir ausbauen müssen: professionelle Strukturen, wirtschaftliche Grundlagen und klar definierte Prozesse. Das packen wir gemeinsam an.
     

    Wie groß ist die Strahlkraft des VfB über die Region hinaus?

    Da steckt viel Potenzial. Natürlich bleiben wir immer ein Verein aus dem Norden – aber einer, der sich mutig, modern und authentisch positionieren kann. Welcher Fußballverein hat schon eine blaue Zitrone als Logo?
     

    Wie war dein erster Eindruck vom Spiel gegen Meppen?

    Beeindruckend! Flutlicht, Freitagabend, Derby, Topspiel – die Energie im Stadion war großartig. Es hat gezeigt, was hier möglich ist, wenn alles zusammenkommt. Auch wenn wir uns natürlich alle an diesem Abend ein anderes Ergebnis gewünscht hätten. Aber so ist Fußball.
     

    Und dein erster Eindruck von Oldenburg?

    Lebendig, offen, sympathisch. Eine Stadt mit Charakter und viel Lebensqualität – und das spürt man sofort.
     

    Hast du schon einen Lieblingsort?

    Der Schlossgarten gefällt mir richtig gut – aber das Marschwegstadion hat natürlich einen besonderen Platz, solange wir dort spielen.
     

    Was machst du, wenn du nicht arbeitest?

    Fußball und Sport gucken, Tennis spielen, Pasta kochen – und Zeit mit meiner Familie verbringen, am liebsten draußen und am Wasser.
     

    Letzte Frage: Was hältst du von Grünkohl?

    Mag ich. Vor allem mit der richtigen Gesellschaft.