Der Klassenerhalt ist drin

VfB-Damen gehen optimistisch in die Rückrunde

Artikel vom 16. Januar 2026

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    Oldenburg/fs. Der Aufstieg in die Kreisliga war eher erzwungen als erspielt. Die Fußballerinnen des VfB Oldenburg haben sich der schwierigen Aufgabe dennoch gestellt und allen Widrigkeiten getrotzt. Der Klassenerhalt ist das Ziel und das können und wollen sie in der Rückrunde unbedingt erreichen. Wir haben mit Trainer Malte Tabken gesprochen.

    Tabellenplatz 9 nach der Hinrunde. Wie zufrieden seid ihr als Mannschaft mit dem bisherigen Abschneiden?

    Wir hatten uns natürlich etwas mehr vorgenommen, auch wenn wir als Vierter mehr oder weniger zwangsaufgestiegen sind. Wenn man aber auf die vergangen sechs Monate zurückblickt und sieht, wie viele schwere Verletzungen und andere Störfeuer wir in der Hinrunde überstehen mussten, können und dürfen wir zufrieden sein, dass es bis zum Nichtabstiegsplatz nicht weit ist. Ich denke, andere Mannschaften hätten vielleicht bis zum Winter kein Team mehr stellen können. Dass das nicht passiert ist, muss man der Mannschaft hoch anrechnen! 

    Ihr habt das wichtige Stadtderby gegen den TuS Eversten 1:0 gewonnen. War das nochmal ein Mutmacher für die Rückrunde?

    Definitiv. Es war nach langer Zeit endlich mal ein Spiel, wo man mehr oder weniger aus dem Vollem schöpfen konnte und die Mannschaft sich auch für Ihre gute Leistung belohnt hat. Es hat mich persönlich unglaublich für das Team gefreut, dass sie mit so einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen konnten. So haben wir aktuell nur einen Punkt Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, was sehr motivierend für die Rückrunde ist.

    Was steht bei euch in der Winterpause an, wie oft geht es in die Halle?

    Aktuell nehmen wir an zwei offiziellen Turnieren teil. Einmal sieht man uns natürlich am morgigen Samstag, 17. Januar, bei den Oldenburger Stadtmeisterschaften in der Halle in Wechloy. In der selben Halle treten wir dazu bei der Futsalmeisterschaft am 8. Februar an. Ansonsten geht es grundsätzlich wie immer in der Vorbereitung darum, einen guten Konditionsstand zu bekommen und sich als Team wieder einzuspielen.

    Wann beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde und welche Testspiele wird es geben?

    Der Startschuss ist traditionell unserer Rückrundenbesprechung am 1. Februar. Mit dem Training geht es dann direkt am 2. Februar los. Montags wird es voraussichtlich Hallentraining geben, mittwochs wird auf dem Kunstrasen trainiert.  Dazu stehen bis jetzt zwei Testspiele fest. Am 22. Februar gegen den Krusenbuscher SV II und am 7. März gegen TuS Eversten II. Weitere Spiele sind in Planung.

    Wird sich der Kader im Winter verändern?

    Ja, auch bei uns gibt es im Winter Bewegungen im Kader. Leider werden uns drei Spielerinnen verlassen. Zwei Spielerinnen wechseln zu anderen Vereinen, eine Spielerin verlässt uns umzugsbedingt. Aber es sind auch schon Neuzugänge zu verzeichnen. Marie hat schon zum Ende der Rückrunde zwei Spiele für uns gemacht. Dazu bekommen wir mit Merle, die von der SG Polizei II/Metjendorf zu uns wechselt, eine neue Abwehrspielerin. Weiter hatten wir kurz vor der Winterpause schon drei Testspielerinnen bei uns, die hoffentlich auch ab Start der Vorbereitung bei uns auf dem Trainingsplatz zu sehen sind. Gerne dürfen sich interessierte Fußballerinnen aber auch weiterhin bei uns für ein Probetraining melden.

    Mit welchem Ziel geht in die zweite Saisonhälfte, was ist realistisch möglich?

    Sofern wir vom Verletztungspech jetzt endlich mal verschont werden und die Mannschaft sich gut einspielt, sollten wir in der Rückrunde den Nichtabstiegsplatz erreichen können. Ein weiteres wichtiges Ziel ist aber, dass alle wieder Spaß und Freude am Fussball haben und wir dies auch weiterhin auf dem Feld zeigen. Hier muss ich an das denken, was mir Patrick Möschl mal gesagt hat. Er hatte sich ein Spiel von uns angesehen, welches wir leider sehr deutlich verloren haben. Er sagte mir danach, dass er gehört hat, wie viele Verletzungen wir aktuell haben und mit welchen Problemen wir kämpfen. Aber, dass man trotzdem jeder einzelnen Spielerin während der kompletten 90 Minuten anmerken konnte, dass sie alles geben, füreinander kämpfen und auch trotz des Ergebnisses Spaß auf dem Platz zeigen. Und so muss es eigentlich immer sein.