VfB gewinnt Öffentliche-Cup

Oldenburger schlagen Werder im Finale 2:1
Artikel vom 9. Januar 2026
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Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg hat das Hallenturnier der Traditionsmannschaften gewonnen. Nach einem verdienten 2:1-Sieg im Finale durften die Blauen den Öffentlich-Cup in Empfang nehmen. Vor allem nach dem ersten Spiel beider Mannschaften war dieses Finale eine Überraschung.
Schon das erste Spiel in Gruppe A ließ erahnen, dass der Einzug ins Halbfinale für den VfB keine Selbstverständlichkeit werden würde. Der 1. FC Köln, unter anderem mit Marcel Risse und Marco Höger aufgelaufen, fertigte den Hamburger SV locker mit 4:0 ab. Im Auftaktspiel der Gruppe B trennten sich die Bundesliga All Stars und Bayer Leverkusen 4:4.
In der nicht ganz ausverkauften Halle hatten es die Oldenburger im ersten Spiel mit dem „EffZeh“ zu tun und es sollte schnell deutlich werden, dass es immer von Vorteil ist, wenn man sich bereits an den Kunstrasen und die Hallenluft gewöhnt hat. Die Rheinländer gingen schnell 2:0 in Führung, ehe Waldemar Kowalczyk den VfB jubeln ließ. Doch trotz eines teils deutlich höheren Ballbesitzes und eines Torschussverhältnisses von sicherlich 3:1 für den VfB, hatten die Oldenburger keine Chance. Die Kölner Ex-Profis zeigten ebenso cleveren und effektiven Hallenfußball und fertigten die Blauen deutlich mit 7:1 ab. Nach dem Abpfiff hätte wohl niemand erwartet, dass allein die Kölner an diesem Abend den VfB bezwingen würden.
Auch die Bremer, zuletzt dreimal in Folge Turniersieger, sollten eine ähnliche Erfahrung machen. Gegen die Bundesliga-All Stars, für die unter anderem Sidney Sam, Karim Bellarabi, Darius Wosz und Tim Wiese am Ball waren, sorgten für Ernüchterung bei Grün-Weiß und fertigten den Turnierfavoriten mit 7:4 ab.
Somit war klar, der VfB und Werder würden ihr zweites Spiel gewinnen müssen, um im Turnier zu bleiben. Bei einem Hallenkick von Druck zu sprechen, wäre fraglos übertrieben und doch wollten natürlich beide Mannschaften mindestens das Halbfinale erreichen. Selbiges gelang, weil der VfB die Nervosität des Auftaktspiels in der Kabine lassen sollte und gegen den HSV sein Potenzial abrufen konnte.
Die Rothosen hatten, wie schon gegen den 1. FC Köln, keine Chance und kassierten fünf Tore durch Patrick Degen, Musa Karli, Florian Stütz (2) und Marius Winkelmann. Der VfB hatte sein Minimalziel erreicht.
Auch Werder Bremen konnte sich steigern, und wie. Die Bremer fertigen Bayer Leverkusen mit 7:0 ab. Damit war klar, die Bremer würden im Halbfinale auf den 1. FC Köln treffen, der VfB sollte es mit den bis dahin spielerisch beeindruckenden All Stars zu tun bekommen und wieder wurde es deutlich.
Die jetzt sichtlich besser eingespielten Bremer wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und ließen Köln durch ein klares 7:1 keine Chance. Der VfB wiederum spielte sich gegen die Promi-Truppe der ehemaligen Bundesligakicker regelrecht in einem Rausch. Die Führung der Ex-Profis konterte Malte Müller mit dem 1:1, ehe Flo Stütz und Padda Degen auf 3:1 erhöhten. Zwar kamen die All Stars noch zweimal auf einen Treffer ran, doch der VfB wirbelte nach Belieben und feierte am Ende durch weitere Tore von Waldi Kowalczyk (2), Max Wegner, Mehmet Ari und nochmal Padda Degen einen 8:3-Sieg. Das Traum-Finale gegen den Nachbarn von der Weser war perfekt.
Während sich die All Stars durch einen klaren Sieg über Köln den dritten Platz sicherten, erlebten die Fans ein überaus spannendes Finale, in dem der Favorit von der Weser sichtlichen Respekt vor dem VfB hatte. Die Oldenburger spielten mutig und hätten sogar in Führung gehen können. Max Wegner scheiterte aber mit einem Neunmeter an Torhüter Felix Wiedwald.
Gute fünf Minuten vor Schluss schien das Pech den VfB erneut mit Beschlag beleben zu wollen. Höchst unglücklich lenkte Malte Müller einen Schuss von Philipp Bargfrede ins eigene Tor. Werder blieb jedoch auch in der Schlussphase sichtlich zurückhaltend und wurde bestraft. Der VfB konnte durch Max Wegner ausgleichen und kurz vor Schluss brachte Musa Karli die Oldenburger in Führung und alles Bremer Bemühen war erfolglos. Der VfB brachte die Führung ins Ziel und durfte sich über einen letztlich auch verdienten Turniersieg freuen.












































