VfB holt Platz zwei

Karli Torschützenkönig, Ari treffsicher

Artikel vom 31. Dezember 2025

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    Petersfehn/fs. Das war ein starker Auftritt. Die Traditionsmannschaft des VfB Oldenburg. Beim Bley-Cup 2025 haben die Blauen gegen die teils 20 und mehr Jahre jüngere Konkurrenz stark gespielt und sind am Ende Zweiter geworden. Die einzige Niederlage kassierte die Mannschaft von Trainer Michael Richter im Auftaktspiel gegen den SSV Jeddeloh II.

    Die Traditionsmannschaft des VfB war die mit Abstand älteste Riege in der Sporthalle Petersfehn. Das Alter allerdings nicht zwingend Auswirkungen auf die fußballerische Klasse haben muss, wurde im Turnierverlauf deutlich. Am Ende ärgerten sich die Routiniers sogar ein wenig, denn auch der Turniersieg war drin.

    Dafür allerdings fehlte der Mannschaft zu Beginn die Konzentration. Im Auftaktspiel gegen den SSV Jeddeloh II, der das Turnier dann auch gewinnen sollte, brachte Musa Karl den VfB in Führung. Dann allerdings ließen die Oldenburger es etwas zu locker angehen und wurde durch die ersten beiden Torschüsse der Ammerländer direkt bestraft. Im Bemühen um den Ausgleich vernachlässigte der VfB die Defensive und kassierte noch das 1:3. Der Anschlusstreffer durch Marius Winkelmann kam zu spät.

    Im zweiten Spiel stand der VfB dem VfL Oldenburg gegenüber. Beide Mannschaften zeigten taktisch klugen Hallenfußball, mit einem Chancenplus der Blauen, die letztlich durch einen Treffer von Waldemar Kowalczyk mit 1:0 gewannen.

    Neben dem SSV II und dem VfB zeigte auch Grün-Weiß Firrel eine gute Form, was sicherlich auch mit der ungewöhnlichen Torwartbesetzung zu tun hatte, denn zwischen den Pfosten stand mit Julian Bennert ein Feldspieler, der sich sogar als Torschütze feiern lassen durfte.

    Im dritten Auftritt wurde der VfB vom GVO gleich zweimal kalt erwischt und das hatte auch mit der miserablen Chancenauswertung zu tun. Am Ende reichte es immerhin noch zu einem Punkt, weil Patrick Degen und Musa Karli zum Ausgleich trafen.

    Trotz des erneuten Punktverlustes war der Turniersieg noch immer möglich, denn Jeddeloh war gegen Firrel nicht über ein 2:2 hinausgekommen.

    Grund zum Feiern hatte der VfB allerdings auch zwischendurch. Mehmet Ari zeigte sich beim Penaltyschießen trickreich und treffsicher und holte sich den Siegerpokal.

    Im Spiel gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn zauberte dann nicht nur Ari. Die Oldenburger ließen den Gastgebern keine Chance und kamen durch Tore von Waldemar Kowalczyk, Musa Karli, Marius Winkelmann, André Jädtke und Patrick Degen zu einem deutlichen 5:1-Sieg.

    Im Spiel gegen Firrel ging es bereits um die Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei. Die Grün-Weißen gingen zwar durch Lukas Kirsch in Führung, doch Mehmet Ari und Malte Müller machten den Sieg für den VfB klar, der jetzt natürlich die Daumen für den VfL drücken musste, der gegen Jeddeloh dran war.

    Mit einem Sieg der Oldenburger wäre der VfB wieder zurück im Rennen um den ersten Platz und tatsächlich ging der Landesligist auch in Führung, doch die Ammerländer nutzten in der Schlussminuten zwei dicke Patzer des VfL und machten aus einem 0:2 noch ein 2:2.

    Der VfB seinerseits legte nochmal nach, erspielte sich durch Tore von Waldemar Kowalczyk, Marius Winkelmann, Musa Karli und Malte Müller einen deutlich 4:1-Sieg, wurde am Ende aber Zweiter, weil der SSV sich gegen den GVO mit 4:0 durchsetzte.

    Der Torschützenkönig des Turniers wurde im Neun-Meterschießen zwischen drei Spielern ermittelt und dabei überzeugte Musa Karli, obwohl bereits frisch geduscht und umgezogen, durch Treffsicherheit und holte sich ebenfalls noch den Pokal.

    „Die Mannschaft hat es heute gut gemacht und starken Hallenfußball gezeigt. Wir dürfen sehr zufrieden sein“, lautete das Fazit von Trainer Michael Richter.

    Für den VfB am Ball: Christian Meyer, Jannik Zoharbian, Musa Karli, Mehmet Ari, Patrick Degen, Waldemar Kowalczyk, Marius Winkelmann, André Jädtke, Daniel Isailovic, Malte Müller, Florian Stütz.