VfB muss zum SV Atlas

Oldenburger spielen am Freitagabend in Delmenhorst

Artikel vom 28. Oktober 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Oldenburg/fs. Drei Siege in Serie haben beim VfB Oldenburg für gute Stimmung gesorgt. Damit das so bleibt, soll am Freitagabend der nächste Erfolg her, doch das wird beim SV Atlas Delmenhorst alles andere als einfach. Der Aufsteiger hat bereits 20 Punkte auf dem Konto und ist in diesem kleinen Derby natürlich sehr motiviert. Gut 500 Fans werden die Blauen im Stadion Düsternort ab 19 Uhr lautstark unterstützen.

    Mit vier Punkte aus zwei Spiele ist der SV Atlas gut in die neue Saison gestartet. Einem 2:2 bei Eintracht Norderstedt ließen die Delmenhorster einen 2:0-Sieg über den VfB Lübeck folgen. Mittlerweile hat die Mannschaft von Trainer Key Riebau fünf Spiele gewonnen, fünfmal unentschieden gespielt und nur vier Spiele verloren und ist dabei jeweils ohne eigenes Tor geblieben.

    Ein 0:5 bei SSV Jeddeloh II fällt beim Blick auf die Ergebnisse dieser Saison auf, ansonsten war es selten deutlich, selbst beim 0:3 gegen die SV Drochtersen/Assel konnte der Aufsteiger durchaus mithalten. Noch enger war es beim 0:1 in Flensburg und beim derzeitigen Tabellenzweiten Hannover 96 II erzielte Tobias Fagerström den 1:0-Siegtreffer.

    Defensiv kompakt, taktisch diszipliniert, macht es der Regionalliga-Rückkehrer den Gegnern in dieser Saison immer wieder schwer. Dabei haben Key Riebau und seine sportlichen Entscheider im Sommer darauf verzichtet, den Aufstiegskader nachhaltig zu verändern. Stattdessen haben sie die Leistungsträger aus der Oberliga-Saison gehalten. Zwar kamen auch elf Neuzugänge, doch dabei handelt es sich überwiegend um teils junge Talente von unterklassigen Vereinen.

    Aktuell sind die Delmenhorster seit drei Spielen ungeschlagen, haben zuletzt beim 1. FC Phönix Lübeck einen 0:2-Rückstand egalisiert und einen Punkt mitgenommen. Entsprechend selbstbewusst geht der SVA am Freitagabend ins Spiel. Key Riebau betont, wie sehr sich seine Mannschaft auf den VfB und die große Kulisse freut. Atlas sei zurzeit „eklig zu bespielen“, so der Trainer nach dem Spiel beim 1. FC Phönix. Darüber hinaus wünsche er sich, dass „die Jungs einen magischen Abend erleben“, dann könne man den VfB ärgern.

    Der Trainer nominiert seine Elf meist in einem 3-4-2-1-System, in dem vor Torhüter Damian Schubert eine Dreierkette mit André Ndiaye, Yegor Melenivskyi und Alejo Sanchez Romero spielt. Das Vierer-Mittelfeld könnten gegen den VfB Eric Anozie und Ibrahim „Ibo“ Temin auf den Außenbahnen sowie Niklas Tepe und Dinand Gijsen zentral bilden. Taktgeber der Offensive ist der langjährige Profi Chris David, während Tobias Fagerström und Steffen Rohwedder, mit vier Treffern der beste Torschütze seiner Mannschaft, stürmisch am Ball sind.

    Zu den Heimspielen des Aufsteigers kommen in dieser Saison durchschnittlich 1.440 Fans. Am Freitagabend dürfte es aber deutlich voller werden. Den Gästen aus Oldenburg stehen 500 Tickets zur Verfügung.

    In personeller Hinsicht dürfte Trainer Dario Fossi auf den Kader zurückgreifen können, der ihm auch beim 2:1-Sieg über den HSC Hannover zur Verfügung gestanden hat. Kein Spieler ist gesperrt, von kleineren Blessuren abgesehen, war zur Wochenmitte auch niemand verletzt.

    Klar ist, dass auf den VfB am Freitagabend ein umkämpftes Spiel wartet. Die Gastgeber werden mit viel Einsatz auftreten und versuchen, den Spielfluss der Oldenburger zu stören.

    Rund ums Spiel:

    • Angepfiffen wird am Freitagabend um 19 Uhr, das Stadion öffnet um 17:30 Uhr.
    • Tickets gibt es nur online, eine Tageskasse wird nicht angeboten.
    • Schiedsrichter ist Furkan Cevdet Vardar, ihm assistieren Marvin Repke und Sandro Birkenhof.
    • Das Wetter prognostiziert zwar wenig Sonne, aber es soll bis zu 11 Grad warm werden und trocken bleiben.
    • Infos für VfB-Fans gibt es hier: https://www.vfb-oldenburg.de/auswaertsinformationen