VfB am Samstag gegen den HSC

Schwung aus zwei Siegen mitnehmen
Artikel vom 23. Oktober 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Mit dem Schwung von zwei Siegen hintereinander geht der VfB Oldenburg am Samstag, um 18:00 Uhr ins Heimspiel gegen den HSC Hannover. Natürlich peilen die Blauen den dritten Erfolg in Serie an, doch die Aufgabe ist knifflig, denn auch der Gegner ist gut drauf.
Der HSC Hannover kommt mit breiter Brust ins Marschwegstadion. Unter der Regie von Interims-Trainer Vural Tasdelen haben die Hannoveraner zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen geholt und würden diese Serie gerne in Oldenburg verlängern.
Seit dem 24. September steht Vural Tasdelen beim HSC wieder an der Seitenlinie. Unbekannte Gefilde hat der 50-Jährige damit nicht betreten, im Gegenteil. Zwischen 2022 und Juni 2026 war der vormalige Nachwuchskoordinator bereits als Trainer beim HSC in der Verantwortung und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass dem Club aus der Landeshauptstadt die Rückkehr in die Regionalliga gelungen ist.
Frühzeitig hatte er im Verlauf der Rückrunde bekannt gegeben, dass er seine Aufgabe beim HSC beenden würde. Mit Timo Struckmeier war ein Nachfolger auch schnell gefunden, allein dessen Engagement war nicht von Dauer. Struckmeier folgte dem Ruf von Andre Breitenreiter, nachdem dieser im September als Trainer von Hansa Rostock engagiert wurde und beim HSC kam es zum schnellen Comeback des vormaligen Erfolgstrainers.
Im ersten Spiel unter seiner Anleitung setzte unterlagen die Hannoveraner zwar beim Eimsbütteler TV noch 1:2 und verlängerten ihren Negativserie auf acht Spiele ohne Sieg. Anschließend allerdings gelang dem HSC die Wende. Einem 2:0 über die FSV Schöningen folgte ein 4:3-Sieg beim FC St. Pauli II und zuletzt hieß es 1:1 gegen den SV Todesfelde.
Als Tabellenzehnter hat sich Hannover bereits ein kleines Punktepolster auf die Abstiegsplätze erspielt. Zwar folgte einem guten Saisonstart, mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen eine Durststrecke, doch in den vergangenen Wochen hat der HSC deutlich an Stabilität gewonnen. Dabei zeigt sich die Mannschaft taktisch flexibel, agiert mal im 4-2-3-1-, mal im offensiveren 4-3-3-System.
Im Tor ist Bastian Fielsch die klare Nummer eins. Der 31-Jährige zählt zu den routinierteren Spielern im Kader, der vor dieser Saison eine deutliche Veränderung erfahren hat. Gleich 16 neue Spieler wurden verpflichtet, fast alle kamen von unterklassigen Vereinen oder aus der Jugend.
Die Viererabwehrkette setzt sich mehrheitlich mit Paul Wegner rechts und Lukas Dominke links sowie den Innenverteidigern Fabian Weigel und Leander Baar zusammen. Spielt der HSC zentral mit zwei Sechsern, heißen die im Regelfall Marcel Langer und Lasse von Boetticher. Alternativ kommt hier auch Finn Straub zum Einsatz. Denis Vukancic ist im Mittelfeld für den offensiveren Bereich zuständig, in dem die Hannoveraner auch personell flexibel auftreten. Rechts ist Jonas Röhrbein erste Wahl, links kommen mit dem vierfachen Torschützen Amoro Diedhiou und dem bereits dreimal erfolgreichen Finn Hoffmann zwei Spieler infrage. Zentral im Nick Bode, der mit fünf Toren treffsicherste Angreifer.
Auch wenn die Mannschaft zuletzt deutlich an defensiver Stabilität gewonnen hat, ist der HSC unter Vural Tasdelen weit davon entfernt, das eigene Tor abzuriegeln und bevorzugt zu verteidigen. Der Tabellenzehnte bringt viele spielerische Elemente ein, kann schnell umschalten und versteht es, gefährlich zu kontern. Negative Ausreißer, wie ein 1:6 gegen Weiche Flensburg, waren in dieser Saison die Ausnahme. Im Pokal schrammten die Hannoveraner beim SV Meppen nur knapp an einer Sensation vorbei und hielten das Spiel beim 0:1 lange offen.
Auch im Marschwegstadion wird sich der Gast sicher nicht nur einigeln, sondern mitzuspielen. Auch wenn die Blauen ihre Heimspiele gegen den HSC mehrfach klar gewinnen konnten, hat Hannover oft mutig mitgespielt und sich viel Applaus verdient. Der VfB muss auf der Hut sein, damit die eigene Erfolgsserie ausgebaut wird.
Mit Blick auf die heiße Phase der Hinrunde hat der VfB Oldenburg für die Fans übrigens noch ein tolles Angebot. „3 für 2“, das heißt, wer den Heimspiel-Hattrick mit den Spielen gegen den HSC Hannover, den FC St. Pauli II und den SV Todesfelde bucht, muss nur zwei Spiele bezahlen. Tickets für unsere Heimspiele gibt es übrigens online hier: https://www.vfb-oldenburg.de/ticketing
Rund ums Spiel:
- Schiedsrichter des Spiels am Samstag ist Pascal Bär, ihm assistieren Filip Gagelmann und Jens Eisenbach.
- Das Wetter orientiert sich an Herbst-Klassikern. Es soll bis zu 13 Grad warm werden und tagsüber werden auch einige Regentropfen fallen. Pünktlich zum Spiel soll es aber trocken sein.
- Ein großes Dankeschön gilt dem neuen VfB-Partner Wangerland Resort, der als „Sponsor of the day“ das Heimspiel gegen den HSC Hannover präsentiert und auch einen attraktiven Preis für das Halbzeit-Gewinnspiel spendiert.
- Die Stadiontore werden um 16:30 Uhr geöffnet.
