VfB erwartet Eimsbüttel

Aufsteiger mit starkem fünftem Tabellenplatz
Artikel vom 28. August 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg darf sich im dritten Heimspiel der jungen Regionalliga-Saison auf einen Gegner aus dem oberen Tabellendritten freuen. Mit Aufsteiger Eimsbütteler TV gibt der Tabellenfünfte seine Visitenkarte im Marschwegstadion ab.
Die „Höhenluft“ ist nicht neu für den Eimsbütteler TV. In der vergangenen Saison gelang dem Verein der Gewinn der Vizemeisterschaft in der Oberliga Hamburg. Weil Primus ETSV Hamburg verzichtete, ergab sich für Eimsbüttel die Möglichkeit, in die Regionalliga zurückzukehren, wo der ETV schon in der Saison 2023/24 gespielt hatte.
Über die Aufstiegsrunde gelang der Sprung in die Regionalliga und hier kickt man nach einem verhaltenen Start jetzt munter mit. Einem 2:5 beim SC Weiche Flensburg folgte eine 1:2-Niederlage gegen die FSV Schöningen. Nachhaltig hat man sich davon allerdings nicht beeindrucken lassen, denn auf die zwei Auftakt-Niederlagen ließen die Hamburger drei Siege folgen.
Bei Kickers Emden hieß es nach 90 Minuten 3:2, beim HSV gewann der ETV mit 2:0 und am Mittwochabend wurde der Bremer SV mit 3:1 besiegt. Der VfB sollte also gewarnt sein, denn der Aufsteiger ist nicht nur auswärtsstark, sondern hat auch Nehmerqualitäten. Gegen den BSV blieb sowohl ein Rückstand ohne Folgen, wie auch ein Platzverweis gegen Verteidiger Gabriel Michalek, der im Marschwegstadion fehlen wird.
Aus einer kompakten Defensive heraus versteht es die Mannschaft von Trainer Can Schulz schnell und effektiv zu kontern. Ganz überraschend ist das nicht, denn neben zahlreichen Talenten kann Schulz auch auf Akteure bauen, die ihre Klasse in der Regionalliga schon gezeigt haben, wie die ehemaligen Norderstedter Juri Marxen und Abdul-Malik Yago oder den offensiven Mittelfeldspieler Pelle Hoppe.
Im Tor ist Max Wendt die Nummer eins. Der 21-Jährige kam im Sommer vom TuS Dassendorf zum ETV. Vor ihm verteidigt der Tabellenfünfte meist mit einer Viererkette um den erfahrenen Marxen, der als 31-Jähriger übrigens der älteste Spieler im Kader ist. Neben Marxen agierten zuletzt Yago und Samuel Olaysisoye zentral. Abzuwarten wäre, wer den gesperrten Michalek auf der linken Seite ersetzt.
Jamel Gramberg, vom FC St. Pauli gekommen, Bamo Karim und Jasper Hölscher, im Hauptberuf Trainer-Entwickler beim Hamburger SV, sind wiederholt erste Wahl für ein Dreier-Mittelfeld, hinter Pelle Hoppe oder Kahn Demirbag, die einen offensiveren Part einnehmen. Sollte Schulz in Oldenburg auf eine Spitze setzen, könnten Hoppe und Demirbag auch gemeinsam hinter Toralf Hense agieren. Der 19-Jährige ist mit sieben Saisontoren (3 in der Regionalliga, 4 im Pokal) aktuell bester Torschütze der Gäste. Er wechselt am 1. Januar zu Holstein Kiel in die 2. Bundesliga
Rund ums Spiel:
Schiedsrichter der Begegnung ist Jan-Lukas Meyer, ihm assistieren Noah Müller und Burak Kücüközarslan
Angepfiffen wird am Samstag, um 18 Uhr, Stadionöffnung 16:30 Uhr. Tickets gibt es online hier: https://www.vfb-oldenburg.de/ticketing
Es soll auch am Samstag sommerlich warm werden. Am Abend sind Temperaturen um 20 Grad vorhergesagt.
Im Stadion-Fanshop unter der Haupttribüne gibt es ab sofort die neuen VfB-Trikots und noch viel mehr neue Fanartikel. Schaut vorbei.
Auch in diesem Jahr wird unser VfB Oldenburg am traditionellen Kramermarkt-Umzug teilnehmen. Um dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen, findet im Rahmen des Heimspiels gegen den Eimsbütteler TV eine Tombola statt. Engagierte Mitglieder der Fan- und Förderabteilung werden im Stadion Lose verkaufen.
