Ein torhungriger Rückkehrer

VfB spielt am Mittwoch in Todesfelde
Artikel vom 24. August 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Die „schleswig-holsteinischen“ Wochen gehen in die dritte Runde. Nach den Spielen beim VfB Lübeck und gegen den FC Eintracht Norderstedt wartet auf den VfB Oldenburg am kommenden Mittwochabend, um 18:30 Uhr erneut ein Gegner aus dem nördlichsten Bundesland. Die Blauen spielen beim SV Todesfelde, einem torhungrigen Rückkehrer.
Schon in der Spielzeit 2024/25 trafen beide Mannschaften aufeinander und zweimal hieß es 0:0. Ein Spaziergang, das ist mal sicher, wartet auch am Mittwochabend nicht auf die Oldenburger, die auf einen Gegner treffen, der treffsicher in die neue Saison gestartet ist. Bei der Saison-Premiere feierte der Aufsteiger einen 6:4-Sieg über den FC St. Pauli II und kurz darauf hieß es 3:3 gegen Werder Bremen II. Nach einem 2:2 beim Hamburger SV II blieb die Mannschaft um Routinier Mirko Boland erstmals durch ein 0:2 bei der FSV Schöningen ohne eigenen Treffer.
Die Mannschaft von Trainer Björn Sörensen, seit Juli 2023 im Amt, bringt viel Erfahrung auf den Rasen. Taktgeber im Mittelfeld ist der bereits 39-jährige Mirko Boland, der wie Janek Sternberg (33 Jahre alt) und Jan-Marc Schneider (32) lange im Profifußball Erfahrungen gesammelt hat. Neben Boland ist der erst 22-jährige Pawel Erfmann im defensiven Mittelfeld gesetzt.
Vor Torhüter Fabian Landvoigt spielte bislang immer einer Dreierkette, in der Christian Rave gegen den VfB fehlen wird. Der 37-Jährige kassierte in Schöningen eine rote Karte und ist gesperrt. In Moritz Achterberg, im Sommer von Phönix Lübeck gekommen, steht allerdings ein erfahrener Ersatz parat, der neben Tyler Körting und Justin Clopatt verteidigen könnte.
Moritz Grosche, von Altona 93 nach Todesfelde gewechselt, spielt auf der rechten Außenbahn. Lasse Jetz würde auf der linken Seite spielen, sofern nicht Sternberg hier den Vorzug bekommt. Hinter Mittelstürmer Benjamin Petrick ist Marco Drawz offensiv unverzichtbar. Als Alternative für das Sturmzentrum steht Etienne Sohn bereit.
Der VfB muss sich auf einen kampfstarken und eingespielten Gegner einstellen, der es versteht, gerade auf dem relativ kleinen Platz im Joda-Sportpark viel Druck aufzubauen. Auch Standards bringen oft viel Gefahr mit sich. Ein Blick auf die bisherigen Resultate macht aber auch deutlich, dass die Todesfelder dem Gegner durchaus Räume bieten und Chancen zulassen.
Beim VfB sollte der zuletzt pausierende Nick Otto in den Kader zurückkehren.
Schiedsrichter der Begegnung ist Paul Jasper Albrecht, ihm assistieren Beland Bendowski und Simon Pieper.
Das Wetter verspricht zwölf Sonnenstunden und Temperaturen bis zu 25 Grad.
Informationen für Fans, die im Joda-Sportpark dabei sind, gibt es hier: https://www.vfb-oldenburg.de/auswaertsinformationen
