Spitzenspiel im Marschwegstadion

VfB Oldenburg erwartet Eintracht Norderstedt
Artikel vom 14. August 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs.
Der VfB Oldenburg darf sich auch im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison auf ein Spitzenspiel freuen. Denn mit dem FC Eintracht Norderstedt gastiert am Samstag, 15. August, um 18 Uhr der aktuelle Tabellenvierte im Marschwegstadion.
Nach zwei Unentschieden zum Start hat die Mannschaft von Trainer Özden Kocadal, im Sommer vom TuS Dassendorf nach Norderstedt gekommen, am vergangenen Mittwoch ein treffsicheres Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Kickers Emden gelang den Norderstedtern ein 6:2-Kantersieg.
„Man of the match“ war zweifelsfrei Jonas Behounek. Der offensive Mittelfeldspieler ist längst ein Urgestein der Eintracht. Bereits in der sechsten Saison schnürt der ehemalige Jugend-Nationalspieler die Fußballschluffen für Norderstedt und das mit Erfolg. In 136 Pflichtspielen durfte Behounek 30 eigene Tore bejubeln, zudem bereitete er 42 Treffer der Mitspieler vor.
Alles Behounek bei der Eintracht? Natürlich nicht! Der Spielmacher ist zwar ein Fixpunkt im Spiel seiner Mannschaft, doch längst nicht der einzige erfahrene Akteur. Selbiges gilt etwa für Torhüter Lars Huxsohl, mit 30 Jahren zugleich auch der älteste Spieler im Kader. Überhaupt zeigt der Blick in die Statistik, dass die Eintracht auf eine eingespielte Defensive bauen kann. Mannschaftskapitän und Abwehrchef Moritz Frahm hat über 80 Spiele für Norderstedt absolviert, sein Partner in den Innenverteidigung, Fabian Grau, bringt es sogar auf 167 Spiele. Fällt einer der routinierten Recken aus, so wie zuletzt Frahm, steht in Manasse Fionouke ein körperlich starker und ebenfalls erfahrener Ersatz bereit.
Komplettiert wird die Viererkette im Regelfall durch Leo Bara oder Dane Kummerfeld links, rechts hat sich Leon Pesch einen Stammplatz erkämpft.
Im Mittelfeld bildeten zuletzt Josh Görtzen, der vom Drittligisten SV Wehen Wiesbaden gekommene Milad Nejad und Jonas Behounek ein spielstarkes Trio. Verzichten muss Trainer Özden Kocadal allerdings auf Melvin Zimmer. Der talentierte Mittelfeldspieler hat sich einen Knorpelschaden zugezogen und fällt über Monate aus.
Offensiv sollen Ezra Ampofo und Luca Palzer für Tempo sorgen, im Zentrum wiederum dribbelt Lukas Krüger auf. Erste personelle Alternative für den zentralen Angriff wäre der erfahrene Luca Camacho.
Anders als in der vergangenen Saison ist der Eintracht der Saisonstart gelungen. Beim 2:2 gegen Atlas Delmenhorst leistete man sich zwar den Luxus, eine 2:0-Führung zu verspielen, dafür erkämpfte sich die Mannschaft nach einem 0:1 in Schöningen noch einen Zähler. Norderstedt kann viel Tempo auf den Rasen bringen und dementsprechend schnell umschalten. Der VfB ist allerdings gewarnt und wird mit der lautstarken Unterstützung von den Rängen alles tun, um den zweiten Heimsieg zu feiern.
Schiedsrichter der Begegnung ist Filip Gagelmann, seine Assistenten sind David Gediga und Tjare Willemer.
Die Stadiontore öffnen um 16.30 Uhr, Tickets gibt es hier: https://www.vfb-oldenburg.de/ticketing
Die Wetterprognose verspricht sommerliche Temperaturen um 23 Grad.
Der VfB erwartet etwa 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, im Vorverkauf wurden bereits knapp 1.500 Tickets verkauft.
