Auftakt auf Platz 11

Werder Bremen II erwartet den VfB Oldenburg
Artikel vom 29. Juli 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Die neue Saison beginnt für den VfB Oldenburg mit einem Nachbarschaftsduell. Im offiziellen Eröffnungsspiel der Regionalliga-Nord treten die Blauen am Freitagabend, um 19 Uhr, beim SV Werder Bremen II an. Es ist für die Gäste ein Spiel mit vielen Fragezeichen, denn bei Werder gab es zahlreiche Veränderungen, nicht nur in der Mannschaft.
Insgesamt 14 Spieler haben die Nachwuchsriege des Bundesligisten im Sommer verlassen, zwölf neue Kicker wurden verpflichtet. Gleich vier neue Spieler stammen aus der U19 des SV Werder, wie die Verantwortlichen ohnehin auf Jugend setzen. Der Kader weist ein Durchschnittsalter von 21,4 Jahren auf.
Die Fans der Jungprofis müssen sich aber nicht nur an neue Gesichter auf dem Platz gewöhnen. Die Bremer haben auch einen neuen Trainer gefunden. Nachdem Christian Brand in der vergangenen Saison Richtung Schweizer Fußballverband abgewandert ist, hatte Thomas Wolter, der sportliche Leiter übernommen. Er wird sich jetzt aber wieder ganz den administrativen Aufgaben widmen, denn Werder hat mit dem ehemaligen Profi Cédric Makiadi, der zuvor in der Bremer Jugend gearbeitet hat, einen neuen Trainer für die zweite Mannschaft verpflichtet.
Dem Neu-Coach assistieren mit Stürmer Christian Stark und Mittelfeldspieler Cimo Röcker zwei erfahrene Akteure als „verlängerter Arm“ auf dem Rasen. Vor allem Röcker war in der vergangenen Saison nahezu unverzichtbar und mit elf Toren sowie zwei Vorlagen der Top-Scorer seiner Mannschaft.
Schnell, technisch stark, taktisch gut ausgebildet. Werder II stellt eine Mannschaft, die in vielen Punkten jene Stärken mitbringt, die man den Nachwuchsprofis allgemein zuschreibt. Dennoch wird sich die Mannschaft nach dem personellen Umbruch erst finden müssen. Entsprechend unterschiedlich waren die Ergebnisse in der Vorbereitung. Niederlagen, wie einem 0:5 gegen den BFC Preußen oder einem 3:5 gegen die U21 des SC Heerenveen, standen Siege gegenüber, etwa ein 2:1 gegen die U21 des FC Utrecht oder ein 2:1 gegen SF Lotte.
Mit dem Spiel gegen den VfB Oldenburg wird am Freitagabend nicht nur die neue Saison offiziell eröffnet, es ist auch der erste Kick im sanierten und modernisierten Stadion „Platz 11“, das in den vergangenen Monaten deutlich umgebaut worden ist. Die Bremer Heimspielstätte bietet insgesamt 5.500 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Wirklich voll ist es allerdings selten. In der vergangenen Saison lag der Zuschauerschnitt bei 495 Fans.
Der VfB Oldenburg blickt auf eine gute Vorbereitung zurück, sieht man davon ab, dass die Generalprobe beim SC Paderborn II verloren ging. In personeller Hinsicht gibt es zurzeit kaum Fragezeichen, allerdings steht natürlich das Abschlusstraining noch aus. Offen ist zudem, für welche Startformation sich Cheftrainer Dario Fossi entscheiden wird, der auch in den letzten beiden Testspielen verschiedene Aufstellungen nominiert hatte.
Auf jeden Fall dürfen die Spieler sich auf beste Bedingungen freuen. Der Rasen, ein Hybridgemisch, sei top, sagt Dominik Kasper, der genauso wie Ole Springer, im Sommer von Werder II zum VfB gekommen ist und gegen seinen alten Mitspieler natürlich maximal motiviert sein wird.
Der VfB wird traditionell von vielen lautstarken Fans begleitet, die ganz sicher für Heimspiel-Atmosphäre sorgen werden. Auch das Wetter spielt mit. Erwartet werden bis zu 24 Grad und viele Sonnenstunden.
Alle weiteren Fakten für Fans des VfB, die am Freitag dabei sein wollen, gibt es hier: Auswärtsinformationen - VfB Oldenburg
