Starker VfB macht es deutlich

Schiedsrichter: Jost SteenkenLinienrichter: Moritz Bramlage, Arne Nibbig
Oldenburger gewinnen 4:0 beim Bremer SV
Spielbericht vom 16. September 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Oldenburg/fs. Der Bremer SV bleibt ein Lieblingsgegner des VfB Oldenburg. Seit über 37 Jahren haben die Blauen kein Pflichtspiel gegen die Hansestädter mehr verloren und diese Serie hat weiter Bestand. Am Mittwochnachmittag siegte der VfB im Stadion Panzenberg vor 1214 Zuschauerinnen und Zuschauern auch in der Höhe verdient mit 4:0.
Die Gäste dominierten das Spiel von Beginn an nach Belieben und setzten früh das erste Zeichen. Der starke Louis Hajdinaj, der an Stelle von Anouar Adam diesmal auf der rechten Seite der Viererkette aufgeboten wurde, hatte Rafael Brand in Szene gesetzt, der die erste Ecke für den VfB herausholen sollte. Vjekoslav Taritas brachte den Ball nach Innen und fand in Marc Schröder den avisierten Abnehmer. Mit dem Kopf traf der Innenverteidiger zum 0:1 (5. Spielminute).
Die frühe Führung sorgte für noch mehr Sicherheit im Spiel der Oldenburger, die auf dem teils rutschigen Rasen variabel agierten und bereits nach einer guten Viertelstunde das 0:2 nachlegen konnten. Diesmal hatte Taritas eine Ecke herausgeholt, Brand legte auf und wieder war Schröder mit dem Kopf zur Stelle (17.).
In der Folge hatte BSV-Torhüter Lucas Fox mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. Bei einem Schuss von Brand der Schlussmann Glück, denn „Rafa“ hatte neben den Kasten gezielt (23.), kurz darauf allerdings entschärfte er einen Schuss von Mats Facklam reaktionsschnell (35.). Drei Minuten später lag der Ball dann aber doch im Bremer Tor. Facklam hatte nach einem Schuss von Kai Präger abgestaubt, doch Schiedsrichter Jost Steenken hatte den Oldenburger Torjäger im Abseits gesehen. In der 41. Minute verhinderte Anthony Nwachukwu mit einer beherzten Grätsche gegen Facklam das 0:3 und zwei Minuten vor dem Pausenpfiff verweigerte erneut Schiedsrichter Steenken die Anerkennung eines Treffers. Dominik Kasper hatte beim Abschluss im Abseits gestanden.
Am Spielverlauf sollte sich auch nach der Pause nichts ändern. Die Oldenburger diktierten den Spielverlauf, machten weiter viel Druck und erhöhten dann endlich auf 0:3. Mats Facklam stand nach einem Zuspiel von Brand ins Zentrum richtig und hatte keine Mühe, den Ball ins Tor zu schieben (52.).
Es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe die Gastgeber selbst erstmalig richtig gefährlich wurden. Luca Maximilian Schlake zielte aber knapp über das Tor und kaum 120 Sekunden später zimmerte Bastian Redecker den Ball an die Latte. Das war es dann aber auch mit offensiven Szenen der Bremer, die nach einem feinen Zusammenspiel von Vincent Hagen und Mats Facklam noch das 0:4 kassierten. Hagen traf mit links flach ins Tor und durfte sich anschließend von den gut 250 lautstarken VfB-Fans feiern lassen.


