VfB nimmt Punkt mit

Schiedsrichter: Gerhard Alexander LudolphLinienrichter: Dominik Kopmann, Timo Rehder
Zuschauer: 3.172
Oldenburger spielen 1:1 beim VfB Lübeck
Spielbericht vom 12. August 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Lübeck/fs. Der VfB Oldenburg bleibt auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen. Vor 3172 Zuschauerinnen und Zuschauern, darunter 292 Fans der Gäste, reichte den Blauen beim VfB Lübeck ein Treffer von Rafael Brand zu einem 1:1. Ein Resultat, das beide Trainer nach dem Schlusspfiff als gerecht einstuften.
Die Oldenburger fanden gut ins Spiel, hatten aber früh einen Schreckmoment zu überstehen. Der schnelle Daouda Beleme hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, den Ball ins Zentrum gepasst und in Emmanuel Owusu einen Abnehmer gefunden, der allerdings freistehend über das Tor zielte (6. Spielminute).
In den folgenden Minuten allerdings übernahmen die Oldenburger auf dem Rasen das Kommando. Lübeck stand tief, machte die Räume in der eigenen Hälfte eng und wollte über Konter für Entlastung sorgen. Ein Konzept, das aufzugehen schien, denn der in Weiß spielende VfB Oldenburg kam nur selten zu Abschlusssituationen.
Nach 23 Minuten allerdings reichte den Gästen eine Einzelaktion, um in Führung zu gehen. Rafael Brand brachte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum. Weder Mitspieler, noch Verteidiger oder Torhüter Finn Andreas Böhmker kamen an den Ball, der im langen Eck landete (23.).
Während seine Mitspieler die Führung bejubelten, signalisierte Nick Otto seinen Trainern, dass es für ihn nicht weitergehen würde. Der Innenverteidiger musste mit Schmerzen an der Achillessehne den Platz verlassen und wurde durch Leon Deichmann ersetzt (26.).
Die nächste gefährliche Szene gehörte den Lübeckern. Erneut kam Appiah zum Abschluss und wie zu Beginn verfehlte er das Tor der Gäste (26.), die in der Folge nichts mehr zuließen und ihrerseits noch einmal effektiv zum Abschluss kamen. Nach einem Zuspiel von Anouar Adam drückte Mats Facklam den Ball über die Linie, doch Schiedsrichter Gerhard Alexander Ludolph gab den Treffer wegen eines Handspiels nichts (44.).
Die zweite Halbzeit sollte ähnlich beginnen, wie die ersten 45 Minuten. Lübeck startete schwungvoll und kam durch Fabian Istefo zu einer ersten guten Chance, doch Jhonny Peitzmeier war zur Stelle (46.). Eine Minute später war der Oldenburger Torhüter dann aber machtlos. Erneut wurde der Ball von links ins Zentrum gespielt und diesmal traf Istefo zum Ausgleich.
In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel. Lübeck hatte jetzt das Momentum auf seiner Seite, entwickelte einige Minuten lang viel Druck, ohne die zwingende Chancen zu erspielen. Dario Fossi reagierte mit einem Doppelwechsel. Ermal Pepshi und Vjekoslav Taritas kamen für Anouar Adam und Drilon Demaj ins Spiel (57.), das von Minute zu Minute wieder mehr auf die Seite der Gäste kippte.
Nach einer Kombination über Pepshi und Taritas brachte Brand den Ball zu Kai Pröger, dessen Schuss Torhüter Finn Andreas Böhmker zur Ecke lenken konnte (60.). Nur zwei Minuten später parierte Böhmker erst einen Abschluss von Mats Facklam und hatte dann Glück, dass der Nachschuss von Kai Pröger durch den am Boden liegenden Marvin Thiel an die Latte abgefälscht wurde.
In einem zunehmend emotionaler werdenden Spiel kamen die Blauen in der Schlussphase nochmals zu einer guten Chance. Leon Demaj hatte allerdings Pech, denn sein Freistoß aus 25 Metern klatschte an den Pfosten (85.).
Kevin Rodewald, Trainer VfB Lübeck: Für die Fans war es ein ziemlich cooles Spiel mit vielen Emotionen und Chancen auf beiden Seiten. Nach dem 1:1 waren wir richtig gut drin, danach hätte allerdings auch Oldenburg in Führung gehen können, deshalb geht das Ergebnis für mich in Ordnung.
Dario Fossi, Trainer VfB Oldenburg: Es gab in diesem Spiel unheimlich viele Richtungswechsel. Anfangs hatten wir mehr Kontrolle, mach dann das Tor in einer Phase, in der Lübeck gut drin war. Nach dem Ausgleich haben wir ein wenig gebraucht, um wieder reinzukommen, am Ende können beide Mannschaften mit dem Ergebnis leben.




































