Der 14. Spieltag im Fokus

Spitzenspiel in Flensburg - VfB muss zum HSV

Artikel vom 13. Oktober 2026

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    Oldenburg/fs. Der 14. Spieltag dieser Saison nimmt die Tabellenspitze ins Visier, denn im Fokus steht das Gipfeltreffen zwischen dem SC Weiche Flensburg und der SV Drochtersen/Assel. Kickers Emden erwartet den 1. FC Phönix Lübeck und der VfB Oldenburg muss zum Hamburger SV II.

    SV Atlas Delmenhorst – Bremer SV, Freitag, 19:00 Uhr: Im Derby am Freitagabend sind die Rollen doch klar verteilt. Aufsteiger Atlas ist seit drei Spielen ungeschlagen und will diese Serie natürlich ausbauen. Die Gäste hingegen wollen ihre Serie gerne beenden, denn sie haben jetzt vier Spiele in Folge verloren. Nach wie vor schwächelt der BSV in der Offensive. Erst neun Tore haben die Bremer erzielt.

    SC Weiche Flensburg 08 – SV Drochtersen/Assel, Freitag, 19:30 Uhr: Die aktuelle Form lässt wenig Rückschlüsse zu. Flensburg hat dreimal in Folge gewonnen, Drochtersen ist seit acht Spielen ungeschlagen, hat siebenmal gewonnen. Der Tabellenführer könnte den Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen, Drochtersen mit einem Auswärtssieg nach Punkten gleichziehen. In der vergangenen Saison haben beide Mannschaften jeweils ihr Heimspiel gewonnen. Die Gäste wiederum warten ohnehin seit Jahren auf einen Sieg in Flensburg.

    Hannover 96 II – FSV Schöningen, Samstag, 14:00 Uhr: Vier Siegen nacheinander stehen vier Spiele ohne Dreier entgegen. Die Jungprofis sind also deutlich favorisiert, zumal die Hannoveraner zuhause spielen können, wo die guten Platzbedingungen ihrem technisch starken Spiel noch entgegenkommen. In der vergangenen Saison war Schöningen in Hannover beim 0:3 chancenlos.

    VfB Lübeck – FC St. Pauli II, Samstag, 14:00 Uhr: Der VfB Lübeck hat sich mit einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage ins Tabellenmittelfeld vorgekämpft. Am Montag gewannen die Lübecker beim SSV Jeddeloh II mit 2:1, jetzt wollen sie mit einem Erfolg den Abstand auf die Pauli-Reserve ausbauen. Drei der letzten vier Spiele hat der VfB gewonnen, die Gäste hingegen haben dreimal hintereinander verloren. In der vergangenen Saison gab es in den Duellen übrigens keinen Sieger, beide Spiele endeten 1:1 unentschieden.

    SSV Jeddeloh II – SV Werder Bremen II, Samstag, 15:00 Uhr: Nach drei Niederlagen in Folge steckt der SSV noch immer auf einem Abstiegsplatz fest, doch mit einem Sieg über die Nachwuchsprofis aus Bremen könnte man diese in der Tabelle überholen. Die Leistungen der Gäste sind nach wie vor schwanken, auf zwei Siege folgte zuletzt nur ein Punkt aus zwei Spielen. In der vergangenen Saison fertigten die Ammerländer den Konkurrenten zuhause mit 4:1 ab.

    BSV Kickers Emden – 1. FC Phönix Lübeck, Samstag, 18:00 Uhr: Die Emder müssen nicht nur das deutliche 0:4 beim VfB Oldenburg verkraften. Neben der Derbyniederlage hat Trainer Björn Lindemann auch einige personelle Sorgen. Abwehrchef Fabian Herbst fehlt ebenso, wie Mittelfeldspieler Peer Mahncke, die nach ihren Platzverweisen gesperrt sind. Auch Bogdan Shubin fehlt gegen die Adler, denn er tritt vor den Traualtar. Die Gäste ihrerseits kommen mit der Empfehlung von vier Siegen aus den letzten fünf Spielen und einem aktuell in Galaform aufspielenden Julian Boccaccio. Auch die jüngste Historie spricht für Phönix, das die letzten drei Spiele gegen die Ostfriesen gewonnen hat.

    FC Eintracht Norderstedt – Eimsbütteler TV, Sonntag, 14:00 Uhr: Im Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn ist kein Favorit auszumachen. Die Leistungen beider Mannschaften waren zuletzt überaus schwankend. Norderstedt, derzeit Zwölfter, möchte den Aufsteiger mit einem Sieg in der Tabelle natürlich überholen. Doch das wird nicht einfach, denn aus den letzten beiden Auswärtsspielen in Lübeck und Delmenhorst brachte Eimsbüttel jeweils einen Zähler mit.

    Hamburger SV II – VfB Oldenburg, Sonntag, 14:00 Uhr: Mit dem Schwung des Derbysieges wollen die Oldenburger jetzt auch die nächste Hürde nehmen, wenngleich die höchst unangenehm ist. Die Hamburger spielen nach wie vor im Stadion Hoheluft auf Kunstrasen. Hier allerdings tun sich die Nachwuchsprofis in dieser Saison schwer und haben noch kein Heimspiel gewonnen. Wie immer stellt sich für den VfB aber auch die Frage, ob und wie sehr die Gastgeber durch Spieler aus dem Profikader verstärkt werden. In der vergangenen Saison siegte der VfB mit 4:0 im Stadion, das die älteste überdachte Tribüne Norddeutschland hat.

    HSC Hannover – SV Todesfelde, Sonntag, 15:00 Uhr: Mit Interimstrainer Vural Tasdelen läuft es beim HSC, der zuletzt zweimal gewinnen konnte. Die Gäste ihrerseits haben eine Niederlagenserie nur mit einem Sieg in Emden unterbrechen können und sind als Tabellenfünfzehnter sehr dicht an die Abstiegsplätze herangerückt. Vor allem die Defensive macht Sorgen, denn die 42 Gegentore sind der Negativwert in der Regionalliga.