Derby in Oldenburg

Der 13. Spieltag im Überblick
Artikel vom 7. Oktober 2026
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Oldenburg/fs. Auf vier Tage streckt sich der 13. Spieltag in der Regionalliga-Nord, in dessen Mittelpunkt fraglos das stets brisante Derby zwischen dem VfB Oldenburg und dem BSV Kickers Emden steht. Mehr als 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden am Sonntag erwartet. Den Abschluss des Spieltages bildet am Montag das Spiel zwischen dem SSV Jeddeloh II und dem VfB Lübeck.
SV Werder Bremen II – SV Atlas Delmenhorst, Freitag, 19:00 Uhr: Im diesem kleinen Nachbarschaftsduell haben die Gastgeber nach dem 0:2 gegen Hannover 96 II vom Dienstag direkt die Möglichkeit, in dieser Woche doch noch zuhause zu punkten. Einfach wird das nicht, denn Aufsteiger Atlas hat aus den letzten beiden Spielen immerhin vier Punkte geholt. Die letzten vier Duelle beider Mannschaften konnte indes der Profi-Nachwuchs für sich entscheiden.
FSV Schöningen – Hamburger SV II, Samstag, 14:00 Uhr: Die Schöninger haben aktuell ihre Form ein wenig verloren. Nur ein Zähler aus den letzten drei Spielen hat zur Folge, dass gegen den HSV II ein Sieg her muss, um den Draht nach ganz oben nicht zu dünn werden zu lassen. Die Jungprofis allerdings haben zuletzt auch drei von vier Spielen verloren. In der vergangenen Saison konnte der HSV keines der beiden Spiele gegen den damaligen Aufsteiger gewinnen.
Eimsbütteler TV – Hannover 96 II, Samstag, 14:00 Uhr: Seit drei Spielen ist Eimsbüttel ungeschlagen, konnte fünf weitere Punkte erspielen und blickt dem Wettstreit mit den aktuell starken Hannoveranern selbstbewusst entgegen. Die Gäste kommen mit guter Laune, denn sie haben dreimal in Folge gewonnen und wollen ihre Serie natürlich ausbauen.
1.FC Phönix Lübeck – FC Eintracht Norderstedt, Sonntag, 14:00 Uhr: Verkehrte Welt, denn nach einer langen Siegesserie hat Phönix zuletzt bei Hannover II den Rasen als Verlierer verlassen. Norderstedt hingegen konnte längere Zeit nicht dreifach punkten, umso größer war der Jubel nach dem Erfolg in Jeddeloh, den die zuletzt spielfreien Norderstedter auch ausgiebig genießen konnten. Die Tabelle weist Phönix als Favoriten aus, doch die letzten vier Spiele konnten die Adler gegen Norderstedt nicht gewinnen.
SV Todesfelde – SC Weiche Flensburg 08, Sonntag, 14:00 Uhr: Der Aufsteiger hat den Absturz der vergangenen Wochen mit dem Sieg in Emden abgefangen und geht mit neuem Selbstbewusstsein ins Spiel gegen den Tabellenführer. Die Historie macht deutlich, dass die Heimelf durchaus immer mal wieder gegen den Favoriten aus der Nachbarschaft gewinnen konnte. Das sollte der Heimelf Mut machen.
FC St. Pauli II – HSC Hannover, Sonntag, 14:00 Uhr: Die Nachwuchs-Profis vom Kiez lassen es weiter an Konstanz mangeln. Auf zwei Siege folgten zuletzt zwei Niederlagen. Hannover wiederum hat nach einer kleineren Durststrecke mit dem 2:0 über Schöningen dreifach gepunktet und will jetzt natürlich den nächsten Sieg erspielen. Die drei letzten Duelle hat allerdings St. Pauli für sich entschieden.
Bremer SV – SV Drochtersen/Assel, Sonntag, 15:00 Uhr: Drei Niederlagen in Folge musste der Bremer SV zuletzt hinnehmen, ein Trend, den man auf dem Panzenberg gerne stoppen würde. Das allerdings könnte ein schwieriges Unterfangen werden. Drochtersen hat nach einem schwachen Saisonstart seine Form gefunden und ist seit Wochen in der Liga ungeschlagen. Im eigenen Stadion hat der BSV den ambitionierten Kehdingern in der Vergangenheit aber schon so manchen Zähler abgeluchst.
VfB Oldenburg – BSV Kickers Emden, Sonntag, 15:00 Uhr: Derbyzeit in Oldenburg. Der VfB freut sich auf eine tolle Kulisse von über 4.000 Fans. Bereits zum Wochenbeginn waren mehr als 2.000 Tickets weg. Allein aus Emden werden bis zu 500 Fans erwartet. Der Rahmen sollte also stimmungsvoll werden. Beide Mannschaften haben zuletzt verloren, der VfB im Spitzenspiel unglücklich, die Kickers zuhause überraschend. Das alles zählt am Sonntag natürlich nicht, denn bekanntlich haben Derbies ihre eigenen Gesetze.
SSV Jeddeloh II – VfB Lübeck, Montag, 19:00 Uhr: Durchaus überraschend hat sich der SSV in dieser Woche von Trainer Kristian Arambasic getrennt. Im Spiel gegen den VfB Lübeck werden die auf den 17. Tabellenplatz abgerutschten Ammerländer von Sportchef Olaf Blancke gecoacht. Die Gastgeber haben zuletzt zweimal in Folge verloren, die Lübecker sind seit fünf Spielen ungeschlagen.
