Piranhas beißen zu

Titel für Lütjen und Lehmann

Artikel vom 23. September 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    Oldenburg/fs. Die Tischtennisspieler des VfB Oldenburg haben bei den Kreismeisterschaften des Stadtverbandes kräftig „zugebissen“. In verschiedenen Kategorien gab es insgesamt fünf Plätze auf dem Treppchen für die Piranhas.

    In der Kategorie Senioren 50 setzte sich Andreas Lütjen durch. Vize-Kreismeister wurde Gunnar Kieck, der am Folgetag auch in der Kategorie bis 1500 QTTR-Punkte überzeugte und sich im Finale erst nach fünf knappen Sätzen gegen Florian Zielonka von Fortuna Oldenburg geschlagen geben musste.

    Den Titel in der Kategorie bis 1300 QTTR-Punkte schnappte sich ein weiterer Raubfisch. Dirk Lehmann setzte sich in der nominell stark besetzten Konkurrenz ungeschlagen durch.

    Lediglich Tim Jeschikist es gelungen, in den Gruppenspielen gegen Lehmann einen Satz zu gewinnen. Gegen Dominik Wehage und Gunter Kreutz blieb der Piranha ohne Satzverlust und qualifizierte sich so direkt für das Halbfinale. Hier wartete Hermann Meiners, der nach drei klaren Sätzen dem VfBer zum Einzug ins Finale gratulieren durfte.

    Im Endspiel erwischte Kevin Klaassen den besseren Start und holte sich Satz eins mit 11:9. Das war es dann aber auch für den Spieler vom TuS Bloherfelde, der in den folgenden drei Sätzen gegen den an diesem Nachmittag unschlagbaren Dirk Lehmann unterlag.

    In der Kategorie der Spielerinnen und Spieler mit bis zu 1.500 QTTR-Punkten knüpfte Gunnar Kieck nahtlos an seine bereits am Vorabend gezeigten guten Leistungen an. Der Raubfisch hatte es in seiner Gruppe mit starker Konkurrenz zu tun, setzte sich mit 3:1 gegen Carlo Bode und anschließend gegen Lea Rachuba durch. Im dritten Gruppenspiel hieß der Gegner Florian Zielonka, der sich in drei knappen Sätzen den Gruppensieg sicherte.

    Im Halbfinale kam es für Kieck zum Duell mit dem favorisierten Stefan Cordes, der mit dem Blockspiel und der wuchtigen Rückhand des Piranhas große Probleme hatte. Am Ende hieß es 3:1 für Gunnar Kieck. Im zweiten Halbfinale setzte sich Florian Zielonka gegen Diego Armando Rodriguez Mancipe von Tura 76 Oldenburg mit 3:2 durch, so dass es im Finale zu einer Wiederauflage des Gruppenspiels kam.

    Jetzt sollte es spannend werden, denn Kieck hatte die erste Niederlage gut analysiert, so dass der Raubfisch das Spiel noch offener gestalten konnte. Nach einem 9:11 im ersten Satz holte sich Kieck die Sätze zwei und drei relativ deutlich. Die Führung allerdings reichte am Ende nicht ganz. In einem spannenden fünften Durchgang siegte schließlich der Fortune Zielonka mit 11:8.

    Einen starken dritten Platz sicherte sich Gunnar Kieck in der Doppel-Konkurrenz. Gemeinsam mit Ex-Piranha Habbo Janßen unterlag er im „kleinen Finale“ gegen Lea Rachuba und Stefan Cordes  im fünften Satz.

    Bereits am Freitagabend wurde die Konkurrenz für Seniorinnen und Senioren ausgetragen. Da nicht alles Altersklassen stark besetzt waren, wurde im Schweizer System gespielt, ohne Rücksicht auf Alter oder Spielstärke. Andreas Lütjen wäre nach dem ersten Spiel am liebsten aufs heimische Sofa zurückgekehrt, denn völlig überraschend hatte er gegen Hermann Meiners klar mit 0:3 verloren. Der Frust sollte in den folgenden Spielen allerdings dem Erfolg Platz machen. Abgesehen vom für diese Konkurrenz viel zu starken Felix Sven Barrenschee sollte Lütjen alle weiteren Spiele gewinnen und durfte sich am Ende über den Gewinn der Kreismeisterschaft freuen. Starker Zweiter wurde Gunnar Kieck. Der dritte Raubfisch im Teich, Fabian Speckmann, hatte sich dagegen dem olympischen Gedanken verschrieben und war kaum mehr als ein Auffüller des Teilnehmerfeldes.

    Ein großes Lob gebührt dem Team von Tura 76 Oldenburg um Ricardo Treskow für die hervorragende Organisation der Kreismeisterschaften.