VfB muss „auf“ den Panzenberg

Kickers fordern Drochtersen – Schöningen erwartet Flensburg

Artikel vom 14. September 2026

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    Oldenburg/fs. Der 9. Spieltag in der Regionalliga-Nord führt nicht nur den VfB Oldenburg „auf“ den Bremer Panzenberg. Im Fokus stehen außerdem das Spitzenspiel zwischen der FSV Schöningen und dem SC Weiche Flensburg 08 sowie das Duell zwischen den formstarken SV Drochtersen/Assel und BSV Kickers Emden. 

    SV Drochtersen/Assel – BSV Kickers Emden, Dienstag, 19:30 Uhr: Beide Mannschaften sind aktuell in Bestform, die Gastgeber haben dreimal in Folge gewonnen, die Kickers sind seit vier Spielen ungeschlagen. In der vergangenen Saison feierten die Ostfriesen einen Auswärtssieg, das würden sie natürlich gerne wiederholen. Drochtersen dagegen will mit einem weiteren Sieg den Abstand nach oben verkürzen.

    Hamburger SV II – FC St. Pauli II, Mittwoch, 12 Uhr: Das kleine Stadtderby wird bereits zur Mittagszeit angepfiffen. Die Gäste kommen nach ihrem Kantersieg über Norderstedt mit viel Selbstvertrauen, der HSV dagegen war in Flensburg chancenlos. Die jüngere Historie spricht für den HSV, der noch keines der Stadtduelle gegen den FC St. Pauli II verloren hat.

    Bremer SV – VfB Oldenburg, Mittwoch, 16:30 Uhr: Zu einem wenig fanfreundlichen Termin wird das Nachbarschaftsduell im Stadion Panzenberg angepfiffen. Die Anstoßzeit ärgert die organisierten Anhängerinnen und Anhänger, die deshalb ein Zeichen setzen und auf optische Unterstützung verzichten wollen. Beide Mannschaften haben am vergangenen Wochenende dreifach gepunktet. Die Oldenburger haben in den vergangenen Jahren in Bremen immer punkten können und peilen natürlich den nächsten Sieg an.

    FSV Schöningen – SC Weiche Flensburg, Mittwoch, 18 Uhr: Im Spitzenspiel könnten die defensivstarken Gastgeber mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. Die Gäste wiederum würden den Verfolger mit einem Sieg auf fünf Punkte distanzieren. Während Schöningen auf Ayhan Cankor baut, der die letzten beiden Spiele mit einem Treffer für die FSV entschieden hat, hoffen die Gäste, dass Top-Torjäger Rasmus Tobinski, der schon acht Tore erzielt hat, weiter trifft.

    Hannover 96 II – VfB Lübeck, Mittwoch, 18 Uhr: Die Gäste warten noch immer auf den ersten Saisonsieg, nachdem sie beim 1:1 gegen den HSC Hannover in der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert haben. Die Jungprofis zeigten in Oldenburg spielerisch lange eine starke Vorstellung, blieben am Ende aber ohne Punkte. Gelingt es dem VfB eine ähnliche Leidenschaft auf den Rasen zu bekommen, ist auch im Eilenriedestadion ein Sieg drin.

    1.FC Phönix Lübeck – SV Todesfelde, Mittwoch, 18:30 Uhr: Zurück im Stadion Buniamshof, Phönix Lübeck muss ins ungeliebte städtische Stadion, weil das eigene Stadion am Flugplatz noch nicht die Voraussetzungen für Regionalligafußball erfüllt. Sportlich dagegen sind die Adler gut gestartet, stellen aktuell die beste Defensive der Liga und haben aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt. Der Aufsteiger aus Todesfelde dagegen hat vier der letzten fünf Spiele verloren und in den vergangenen Jahren auch kein Spiel gegen Phönix gewonnen.

    Eimsbütteler TV – SV Werder Bremen II, Mittwoch, 18:30 Uhr: Beide Mannschaften suchen aktuell ihre Form. Der ETV ist nach einem guten Start zuletzt mehrfach deutlich unterlegen gewesen, die Bremer Jungprofis ihrerseits konnten erst ein Saisonspiel gewinnen und stecken im Tabellenkeller. Mit einem Erfolg könnten die Gastgeber sich in der Tabelle sogar relativ deutlich von den Abstiegsrängen absetzen, dafür allerdings muss die Defensive deutlich stärker werden als in den vergangenen Spielen.

    SSV Jeddeloh II – SV Atlas Delmenhorst, Mittwoch, 18:30 Uhr: Fünf Spiele ohne Sieg, vier Niederlagen in Folge, der SSV Jeddeloh II ist zurzeit Tabellenletzter und schafft es seit Wochen nicht, trotz teils guter Leistungen zu punkten. In Emden spielten die Ammerländer lange gut mit, ließen aber erneut jede Effektivität vermissen und unterlagen 1:5. Auch Atlas war gegen Drochtersen letztlich chancenlos und hat 0:3 verloren. Mut machen könnte den Gastgebern der Blick zurück, denn die letzten beiden Nachbarschaftsduelle hat Jeddeloh gewonnen, allerdings hat auch der SVA in Jeddeloh bereits feiern dürfen.

    FC Eintracht Norderstedt – HSC Hannover, Mittwoch, 18:30 Uhr: Ausgerechnet im Derby gegen den FC St. Pauli II war Norderstedt chancenlos. Vier Punke aus den letzten drei Spielen sollten dennoch für Zuversicht sorgen. Die Gäste sind seit vier Spielen ohne Sieg, zeigten in Lübeck aber Kampfgeist und punkteten durch einen Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. In der vergangenen Saison ging es zwischen diesen Mannschaften sehr torreich zu, in beiden Spielen sind insgesamt 15 Treffer erzielt worden.