VfB erwartet treffsichere Eintracht

Der 4. Spieltag im Überblick
Artikel vom 13. August 2026
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Oldenburg/fs. Drei Spiele, drei Siege, die U23 von Hannover 96 ist als einzige Mannschaft noch ohne Punktverlust. Das größte Ausrufezeichen hat am 3. Spieltag allerdings Eintracht Norderstedt gesetzt, oder wenn man es genau nimmt, Jonas Behounek, der beim 6:2 über Kickers Emden drei Tore erzielt und eines vorbereitet hat. Der VfB Oldenburg ist also gewarnt.
SC Weiche Flensburg 08 – SSV Jeddeloh II, Samstag, 14 Uhr: Aufatmen im Ammerland. Mit dem 2:0 über den FC St. Pauli II holte der SSV Jeddeloh die ersten Punkte. Zudem durfte sich Trainer Kristian Arambasic über einen Neuzugang für den Sturm freuen. Der Ex-Oldenburger Affamefuna Ifeadigo, zuletzt sportlicher Leiter beim Brinkumer SV, kam schon gegen St. Pauli zu seinem ersten Einsatz. Die Flensburger waren unter der Woche ohne Spiel, gehen also ausgeruht ins Duell mit dem Tabellendreizehnten.
BSV Kickers Emden – Eimsbütteler TV, Samstag, 18 Uhr: Drei Spiele, 12 Gegentore, die Emder Abwehr lässt noch Stabilität vermissen. Dafür erzielte Luc Ihorst bereits vier Tore. Auf seine Treffsicherheit bauen die Ostfriesen sicher auch gegen den Aufsteiger, der beim 1:2 gegen den FSV Schöningen nur knapp an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt ist und durch ein Eigentor das Spiel verloren hat.
VfB Oldenburg - FC Eintracht Norderstedt, Samstag, 18 Uhr: Die Eintracht hat vor dem Spiel beim VfB nochmal Selbstvertrauen getankt. Jonas Behounek werden die Blauen sicher besonders beachten. Dem Taktgeber der Eintracht reichten gegen Emden 55 Minuten für drei Tore und eine Vorlage. Der VfB seinerseits überzeugte beim 1:1 in Lübeck mit Kampfgeist und hätte mit etwas mehr Glück sogar drei Punkte mitnehmen können. Die sollen es für die ungeschlagenen Oldenburger aber auf jeden Fall am Samstag werden.
1.FC Phönix Lübeck – VfB Lübeck, Samstag, 19 Uhr: Die Gastgeber müssen ihr Heimspiel im Stadion der Gäste austragen, weil der angedachte Umzug ins Stadion am Flugplatz noch immer nicht möglich ist. Die alte Spielstätte wird nach wie vor saniert und ein Ende der Bauarbeiten ist nicht absehbar. VfB-Trainer Kevin Rodewald nimmt nicht nur mit Blick auf den ungewöhnlichen Heimvorteil drei Punkte ins Visier.
Hamburger SV II – SV Drochtersen/Assel, Sonntag, 14 Uhr: Die Nachwuchs-Profis verspielten eine 2:1-Führung gegen Aufsteiger SV Todesfelde in der Nachspielzeit, holten aber immerhin im zweiten Saisonspiel ihren ersten Punkt. Gegen Drochtersen soll es etwas mehr sein, denn die Kehdinger waren zuletzt ein Lieblingsgegner des HSV II, der drei der letzten vier Spiele gegen sie gewonnen hat. In Drochtersen plagt man sich mit Verletzungssorgen, vor allem in der Abwehr, denn mit Kapitän Nico von der Reith fällt ein dritter Innenverteidiger länger aus.
FC St. Pauli II – SV Werder Bremen II, Sonntag, 14 Uhr: Ein Kellerduell in Norderstedt. Der FC St. Pauli ist nach drei Spielen noch ohne Punkt und steckt damit, wie schon in der Vorsaison, als Tabellenletzter im Keller fest. Werder Bremen II hat erst zwei Spiele absolviert und als Drittletzter erst einen Zähler auf dem Konto. Die letzten vier Duelle haben die Bremer gewonnen.
Hannover 96 II – SV Atlas Delmenhorst, Sonntag, 14 Uhr: Die Hannoveraner präsentieren sich in dieser Saison ähnlich spielstark wie in der letzten Serie. Aktuell sind sie noch ohne Punktverlust. Atlas muss in dieser Woche zum zweiten Mal nach Hannover und will es besser machen als am Mittwoch beim HSC, denn dort unterlagen die Delmenhorster mit 0:3.
Bremer SV – HSC Hannover, Sonntag, 15 Uhr: Zweites Heimspiel in Folge für den BSV, der beim 0:0 gegen Phönix Lübeck kämpferisch überzeugen konnte und gegen den HSC seinen zweiten Saisonsieg anpeilt. Dafür müssen die Bremer aber Finn Hoffmann in den Griff bekommen. Der Angreifer brillierte beim 3:0 über Atlas Delmenhorst mit zwei Toren.
FSV Schöningen – SV Todesfelde, Sonntag, 15 Uhr: Der FSV ist stark gestartet, hat sieben Punkte aus drei Spielen geholt und peilt gegen den Aufsteiger den nächsten Sieg an. Das allerdings wird alles andere als selbstverständlich. Todesfelde ist nach drei Saisonspielen noch ungeschlagen und stellt mit elf erzielten Toren derzeit den stärksten Angriff der Liga.
