"Fühle mich beim VfB sehr wohl"

Dominik Kasper im Interview
Artikel vom 27. Juli 2026
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Oldenburg/fs. Mit dem Spiel beim SV Werder Bremen II beginnt für den VfB Oldenburg am kommenden Freitag, um 19 Uhr, die neue Saison in der Regionalliga-Nord. Vor allem für einen Oldenburger ist das Spiel auf Platz 11 ein besonderes. Dominik Kasper hat einen Großteil seiner Fußballerkarriere im Werder-Trikot gespielt, jetzt kehrt er als Gegner zurück. Wir haben mit unserem Neuzugang darüber gesprochen.
Dominik, wie groß ist die Freude, dass es am Freitag endlich los geht?
Ich freue mich sehr, dass es endlich losgeht. Das erste Pflichtspiel, dann auch noch gegen die alten Kollegen, auf einem super Platz, der neu gemacht wurde. Ich hoffe, dass viele Leute kommen werden, vor allem unsere Fans. Ich freue mich wirklich sehr auf den Start.
Wie schätzt Du unsere Vorbereitung ein, was funktioniert schon gut, was muss besser werden?
Wir konnten gute Erkenntnisse sammeln, vor allem jetzt, bei der Niederlage, hat man gesehen, was noch fehlt. Das wird uns helfen. Jetzt haben wir nochmal eine Woche Zeit, um zu arbeiten und dann Freitag gut zu starten. Ich denke, unser Spiel mit dem Ball und offensiv ist schon recht gut, die Abstimmung muss aber sicher noch besser werden.
Wie schätzt Du Werder II ein?
Werder II ist schwierig einzuschätzen. Sie hatten durchwachsene Ergebnisse, auch wenn man die nicht überbewerten darf. Aber sie haben auch viele neue Spieler und einige der Jungs waren mit den Profis unterwegs. Eine U23, auch die Mannschaft, in der ich bei Werder gespielt habe, ist spielerisch immer gut und technisch sowie taktisch gut ausgebildet. Gerade zuhause, auf Platz 11, freut man sich immer auf die Heimspiele. Gerade gegen einen großen Gegner, wie den VfB, freut man sich immer sehr, weil Fans mitkommen, die Stimmung dann immer besser ist.
Zu Dir persönlich: Wie gut bist Du beim VfB aufgenommen worden?
Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Ich fühle mich sehr wohl, denn die Jungs haben es mir sehr leicht gemacht. Alle sind super nett, super freundlich und es ist auch nicht so schwer, in eine neue Fußballkabine zu kommen. Es gibt immer Themen, einen Mitspieler kennt man oder hat Verbindungen. Ich fühle mich deshalb sehr wohl, auf dem Platz, aber auch neben dem Platz.
Du hast gefühlt Dein ganzes Fußballerleben bei Werder verbracht. Was glaubst Du, wird es für ein Gefühl sein, wenn Du jetzt als Gegner auf Platz 11 aufläufst?
Mein Gefühl am Freitag, das ist schwierig. Ich kann es noch gar nicht einschätzen. Ich war lange da, kenne dort viele Leute und habe zu zwei, drei Jungs fast noch täglich Kontakt. Aber wenn es los geht, kann ich das ausblenden. Da will ich das Spiel auf unsere Seite ziehen.
Wie groß ist die Gefahr, dass Du am Freitagabend in die falsche Kabine gehst?
(lacht) Das ist eine gute Frage. Eigentlich kann es nicht passieren, weil ja dort alles neu gemacht wurde. Vielleicht, wenn ich in ein Gespräch verwickelt werde, aber nein, die Gefahr besteht nicht.
