Willkommen zu Hause, Kai Pröger

VfB verpflichtet offensiven Mittelfeldspieler

Artikel vom 1. Juli 2026

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    Oldenburg/fs. Der VfB Oldenburg sagt „Moin und willkommen zu Hause Kai Pröger“. Der offensive Mittelfeldspieler kehrt zu den Blauen zurück. „Es war immer mein Ziel, nochmal die Zitrone auf der Brust zu tragen, denn beim VfB hat für mich alles angefangen. Umso schöner ist es, dass es mit dem Wechsel geklappt hat“, sagt der 34-Jährige.

    Vom Heidmühler FC war Kai Pröger 2012 zum VfB Oldenburg gewechselt. Der heutige Sport-Vorstand Andreas Boll, damals VfB-Trainer, hatte den talentierten Blondschopf für den VfB begeistert. Eigentlich, so die Idee, sollte der junge Fußballer langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden. Doch Pröger überzeugte die Verantwortlichen mit konstant guten Leistungen von Anfang an und erspielte sich schnell einen Stammplatz in der Regionalliga-Elf. Es war der Beginn einer bemerkenswerten Karriere, die den schussstarken Offensivspieler bis in die erste Bundesliga führen sollte. Nach Stationen in Mainz, Berlin, Essen, Paderborn, Rostock und Regensburg war Pröger in der vergangenen Spielzeit in 29 Pflichtspielen für den VfL Osnabrück am Ball. Jetzt schließt sich der Kreis.

    „Zum Glück“, sagt Pröger lachend, der seinen Wunsch, zum VfB zurückkehren zu können, sehr früh auch in Osnabrück hinterlegt hat. „Wir freuen uns sehr, dass Kai uns verstärken wird. Dabei gilt unser ausdrücklicher Dank auch dem VfL Osnabrück, ohne dessen Zutun der Wechsel nicht möglich gewesen wäre“, sagt Sebastian Schachten, Geschäftsführer des VfB Oldenburg.

    233 Spiele hat der flexibel einsetzbare Offensivspieler in den ersten drei Ligen in Deutschland absolviert, war dabei an 55 Toren beteiligt. Darüber hinaus stehen 190 Regionalligaspiele mit 86 Torbeteiligungen in seiner Vita, inklusive jener 51 Spiele im Trikot des VfB, für den er 12 Tore erzielt und weitere 12 Tore vorbereitet hatte. „Da dürfen gerne noch ein paar dazu kommen“, sagt Pröger, der den Weg und die Entwicklung seines neuen, alten Vereins immer verfolgt hat. „Ehrlicherweise ist das mit allen meinen ehemaligen Vereinen so, denn ich habe überall noch Freunde und Bekannte.“

    Auf einen ehemaligen Mitspieler trifft Pröger beim VfB zwar nicht, doch allen voran Dario Fossi kenne er schon „eine gefühlte Ewigkeit“. Auch der Cheftrainer des VfB hat die Entwicklung des Rückkehrers über die Jahre verfolgt und ist überzeugt, dass der Routinier seine Mannschaft auf Anhieb verstärken wird. „Kai ist topfit, ein absoluter Profi, der uns mit seiner fußballerischen Klasse, aber auch mit seiner großen Erfahrung helfen wird“, sagt Fossi, der den vierten externen Neuzugang dieser Saison bereits am Mittwoch zum ersten Training im Stavermann-Sportpark Dornstede begrüßen konnte.